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Nicht nur bei Hochwasser im Einsatz
Hochwasser forderte die Feuerwehr

Die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler traf sich zur Jahresabschlusssitzung mit Ehrungen, Ernennungen  und Beförderungen.
Die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler traf sich zur Jahresabschlusssitzung mit Ehrungen, Ernennungen  und Beförderungen. FOTO: Fredy Dittgen
Heusweiler. Die Freiwillige Feuerwehr Heusweiler hatte noch nie soviel zu tun. Bislang 312 Einsätze in diesem Jahr. Von Fredy Dittgen

Die Heusweiler Feuerwehr hat im zu Ende gehenden Jahr bisher 312 Einsätze absolviert. Im vergangenen Jahr waren es 129. Der bisherige Höchstwert von 163 Einsätzen aus dem Jahr 2010 wurde pulverisiert. „312 Einsätze – das ist ein Wahnsinnsaufkommen. Da weiß man, was die Feuerwehr in diesem Jahr geleistet hat“, sagte Gemeindewehrführer Christian Ziegler bei der Jahresabschlusssitzung der Feuerwehr im Rathausfestsaal in Heusweiler. 261 Mal musste technische Hilfe bei Verkehrsunfällen oder wegen Hochwassers geleistet werden, 27 Mal musste die Wehr Brände löschen, zehn Mal rückte sie wegen eines Fehlalarms und zwei Mal wegen eines böswilligen Alarms aus.


Christian Ziegler ging auf einige der nennenswertesten Einsätze ein. So auf einen Wohnungsvollbrand am 21. Februar in Eiweiler, bei der alle Bewohner gerettet werden konnten. Oder auf einen Verkehrsunfall am 9. Juni in der Holzer Saarstraße, wo ein Motorradfahrer tödlich verunglückt war. Die Schwerpunkte wurden aber von der extremen Wetterlage bestimmt. So musste die Wehr am 1. Juni beim Hochwasser in Kleinblittersdorf ebenso helfen wie bei den Starkregenereignissen am 11. Juni in Heusweiler. Dabei leistete die Wehr innerhalb eines Tages an 143 Stellen technische Hilfe.

Ziegler machte aber auch deutlich, dass die Wehr nicht nur Einsätze absolviert, sondern auch viel in die Aus- und Weiterbildung investiert. In Heusweiler gibt es derzeit 274 aktive Wehrleute und 43 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.