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Evakuierungs-Übung mit der Feuerwehr klappte tadellos

Evakuierungs-Übung mit der Feuerwehr klappte tadellos

Ungewöhnlich fiel am Freitag der Unterricht in der Förderschule geistige Entwicklung aus – wobei „ausfallen“ durchaus doppeldeutig gemeint ist: Die Schule wurde bei einer Übung evakuiert, um zu sehen, ob es im Ernstfall für die behinderten Schüler Probleme geben würde.

Im Rahmen der jährlichen Übungen der Feuerwehr Heusweiler an den Schulen des Ortes hatte der Löschbezirk Heusweiler diesmal die Aufgabe, die Schüler und Lehrer der Förderschule geistige Entwicklung Heusweiler (Friedrich-Joachim-Stengel-Schule) aus dem Gebäude zu holen und einen simulierten Brand zu bekämpfen. Die 18 eingesetzten Feuerwehrleute erledigten letztere Aufgabe mit schwerem Atemschutz und drangen, als wäre es ein echter Brand, über die Innentreppe und die Drehleiter vor. Gleichzeitig "retteten" sie dabei auch drei Personen aus dem Gefahrenbereich. Auch für die Schule war es ein Test für den Ernstfall: Schüler und Personal wurden zuerst über die schulinterne Lautsprecheranlage aufgefordert, die Räume zu verlassen und sich "ruhig und geordnet" auf den Schulhof zu begeben. Einsatzleiter war Uwe Arnholt, der bei der Heusweiler Feuerwehr auch zuständig für die Brandschutzerziehung an den Schulen und Kindergärten ist. Die Übung, so schildert er, sei problemlos verlaufen.

Der Feuerwehr Folge geleistet

Hauptzweck sei es gewesen, das Verhalten behinderter Kinder im Fall eines Brandes und einer Evakuierung zu testen, damit gegebenenfalls auch in einem Ernstfall eine Evakuierung reibungslos verläuft. Die Schüler der Stengel-Schule hätten während der Übung jedenfalls ohne Panik reagiert und den Anweisungen der Feuerwehr problemlos Folge geleistet. Dann verfolgten sie vom äußeren Ende des Schulhof aus gespannt den weiteren Verlauf der Übung.