Es werde Licht

Zwölf bis 15 Niedersalbacher Grundschüler müssen morgens mit dem Linienbus zur Grundschule in Heusweiler-Dilsburg fahren. Bedenklich finden betroffene Mütter dabei zwei Punkte: Die Haltestelle in der Walpershofer Straße (L 268) liegt im Dunkeln, die Kinder seien schlecht zu sehen, was, zumal im Berufsverkehr , eine Gefahr bedeute. Zudem habe am Freitag überraschend die Schulbus-Begleiterin aufgehört, die in dem oft sehr vollen Bus auf die Kleinen geachtet habe.

Das Licht der nächsten Laterne, so der Heusweiler Bürgermeister Thomas Redelberger , werde durch Baumbewuchs gedämpft. Der Landesbetrieb für Straßenbau (LfS) habe zugesagt, den Bewuchs so zurückzuschneiden, dass das Licht wieder freie Bahn zur Haltestelle hat. Geprüft werde zudem, ob an der Laterne ein stärkerer Leuchtkörper mit breiterem Abstrahlwinkel angebracht werden kann und ebenso, ob an der Haltestelle eine Solar-Lampe mit Bewegungsmelder montiert werden kann - also eine Lampe, die nicht ans Stromnetz angeschossen werden muss, sondern die ihre Energie mittels einer Batterie erhält, die durch ein Solarpanel aufgeladen wird.

Was nun die Busbegeiterin betrifft: Deren Kündigung sei kurzfristig und überaschend gewesen, allerdings auch nachvollziehbar, da sie hier eine Ehrenamtspauschale bekommen habe und nun offenbar wieder Arbeit in ihrem eigentlichen Beruf gefunden hat.

Redelberger erinnerte in diesem Zusammenhang auch daran, dass die Busbegleiter eine freiwillige Leistung der Gemeinde Heusweiler sind, man suche aber nach einem Nachfolger oder einer Nachfolgerin. Interessenten könnten sich gern bei der Gemeindeverwaltung melden.