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| 20:10 Uhr

Elf Stimmgewalten

Eiweiler. Das ganze Programm war in sechs Blöcke (Oldies, Deutschrock, Musical, "Nonnen", Beatles und Afrika) gegliedert, und die elf Mädchen und jungen Frauen des Chors Intervall präsentierten am Samstagabend große Hits der modernen Musikgeschichte, wie etwa von Queen, den besagten Pilzköpfen oder aus dem Musical "Der kleine Horrorladen" in der Großwaldhalle Von SZ-Mitarbeiterin Anne Müller

Eiweiler. Das ganze Programm war in sechs Blöcke (Oldies, Deutschrock, Musical, "Nonnen", Beatles und Afrika) gegliedert, und die elf Mädchen und jungen Frauen des Chors Intervall präsentierten am Samstagabend große Hits der modernen Musikgeschichte, wie etwa von Queen, den besagten Pilzköpfen oder aus dem Musical "Der kleine Horrorladen" in der Großwaldhalle. Und mitten unter all die Weltstars gesellte sich die blinde Sarah Pisek. Eins ihrer Hobbys ist das Komponieren. Am Samstagabend sang und spielte sie zum ersten Mal ein selbst komponiertes, ergreifendes Lied vor großem Publikum. Den ganzen Abend über folgte eine Gänsehaut auf die andere, die vollbesetzte Großwaldhalle hatte kaum eine Minute Zeit, sich aus dem Schwung der Emotionen, ausgelöst durch die hervorragenden Singstimmen, zu lösen. Verena Laase, die seit August des vergangenen Jahres den Chor leitet, führte informativ und unterhaltsam durchs Programm und überbrückte Umkleidepausen - denn nicht nur stimmlich, sondern auch optisch konnten die jungen Frauen begeistern - und griff zu guter Letzt selbst zum Mikrofon und präsentierte eine astreine Darbietung von Minnie The Moocher aus dem Film Blues Brothers. Die Mädchen singen zum Teil schon seit über zehn Jahren in dem seit Mitte der 1990er bestehenden (früheren Jugend-)Chor. Was sie am Samstag boten, erinnerte jedoch keinesfalls an das verstaubte Bild eines Mädchenchores mit den Spatzenstimmen, das man vielleicht im Kopf hat, vielmehr standen da elf wahre Stimmgewalten auf der Bühne. Vor allem konnte sie diese Stimmen in ihren Soli beweisen, so sang Silke Sutter den Beatles-Hit "Oh Darling" und sang mit voller Kraft in weiblich-rauchiger Lage eine gewaltige Interpretation und nahm dabei mit ihrer Bühnenpräsenz das Publikum für sich ein. Natascha Groß trieb hingegen mit ihrer samtweichen und gefühlvollen Interpretation von Leonard Cohens "Hallelujah" dem Publikum die ein oder andere Träne in die Augen. Das Publikum dankte dem Chor mit minutenlangem Applaus, Zugaberufen und stehenden Ovationen. Anna Alt, die erst seit knapp einem Jahr bei Intervall singt, fasste den Abend so zusammen: "Die Mädels und Verena sind klasse, die Proben liefen super und das Konzert ist richtig gut gelaufen."