Eigner des Laminateparks in Eiweiler sind zwei Großkonzerne

Laminatepark Eiweiler : Eigner kommen aus Frankreich und Portugal

Im Jahr 2005 entstand an Stelle eines alten Sperrholzwerks der Laminatepark Eiweiler, um Faserplatten und Laminatböden für den nationalen und internationalen Markt zu produzieren. Eigentümer sind zu gleichen Teilen die weltweit agierenden Unternehmensgruppen Tarkett und Sonae.

Tarkett stellt Bodenbeläge aller Art her und ist Branchenführer in Europa. Haupteigener ist die französische Holding „Societe d‘Investissements Familiales SA“, die wiederum zur Hälfte der Industriellenfamilie Deconinck gehört. Nach eigenen Angaben von Tarkett betrug der Gewinn  u.a. vor Steuern und Investitionen im ersten Halbjahr 2019 knapp 112 Millionen Euro, der Bilanzgewinn dagegen nur 1,4 Millionen Euro.

Sonae Industria gehört zur Sonae-Gruppe, dem größten portugiesischen Mischkonzern. Sonae Industria ist einer der weltweit größten Holzwerkstoffplatten-Hersteller, der sich, mit Ausnahme bestimmter Werke,  2015 mit dem chilenischen Arauco-Konzern verband und in Sonae Arauco umbenannte. Nach eigenen Angaben hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von 800 Millionen Euro und 3000 Mitarbeiter aus 25 Ländern. Die Aktienmehrheit hält die Unternehmerfamilie Azevedo über die Efanor-Holding.

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