Die Liebe glüht in der Elsässer Weinregion

Die Liebe glüht in der Elsässer Weinregion

Laura Albers stellte im Heusweiler Rathausfestsaal ihren ersten Liebesroman „Licht über den Reben“ vor. Musikalische Unterstützung hatte sich die Autorin mit Saxophonistin und Klangkünstlern Tanja Endres-Klemm eingeladen.

Die letzten Sonnenstrahlen tauchten den Rathausfestsaal in Heusweiler am Freitagabend in ein ganz besonders warmes Licht - fast so, als wollten sie die Atmosphäre der Elsässer Weinregion, die Laura Albers in ihrem ersten Liebesroman "Licht über den Reben" beschreibt, in die Heimat der Autorin zaubern.

Die Autorin Albers, unter ihrem bürgerlichen Namen bekannt als Angelika Lauer, präsentierte bei der Premierenlesung eine ganz neue Seite von sich. "Ich habe mich mit meinem Verlag darauf geeinigt, dass zu dem neuen Genre auch ein neues Pseudonym gehört", erklärte sie den zahlreichen Zuhörerinnen. Ein Buch der Autorin Angelika Lauer sucht man übrigens vergebens, bisher hat die studierte Übersetzerin ihre Krimis und Jugendbücher als Angelika Lauriel herausgegeben. Am Lesepult stand nun also erstmals Laura Albers - und als solche machte sie Lust auf die Liebe, aber auch auf den guten Wein und Champagner, der, wie die Liebe, in ihrem Buch eine große Rolle spielt. Musikalische Unterstützung hatte sich die Autorin mit Saxophonistin und Klangkünstlern Tanja Endres-Klemm eingeladen. Die Musik hatte das erste Wort, stimmte die Gäste auf die Geschichte um Protagonistin Leah Bonnet ein. Sehr schnell schlüpfte Albers in die Rolle ihrer Romanfiguren, ließ sie lebendig werden und nahm die Zuhörer mit auf eine Reise, in der neben der großen Liebe auch allerlei Gefahren auf Leah Bonnet warteten.

All diese Emotionen und Stimmungen wurden nicht nur durch Textpassagen, sondern auch durch die Musik lebendig und machten aus der Autorenlesung ein Erlebnis. Albers erzählte und las, gab den Gästen einen Einblick in die Geschichte. Neben Leah Bonnet durften die beiden potenziellen Liebhaber nicht fehlen, auch das Geheiminis, das der Winzer Wolf verbirgt, blieb nicht unerwähnt. Sogar die ersten Küsse konnten die Zuhörer erahnen, diese allzu intimen Stellen in ihrem ersten Liebessroman übersprang sie. "Nicht, dass ich noch rot werde", scherzte sie. Mit der Auswahl der Passagen, aber auch dem Aufbau eines Spannungsbogens dürfte es Albers gelungen sein, viele Zuhörerinnen, die das Buch noch nicht gelesen haben, zum Kauf zu animieren. Eintauchen in die Welt der Liebe, das hat die Heusweiler Autorin zusammen mit Tanja Endres-Klemm, die dem Saxophon ganz ungewöhnliche Klänge entlockte, den Gästen ermöglicht.