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Volleyball: Die Gastgeberinnen zahlen viel Lehrgeld

Volleyball : Die Gastgeberinnen zahlen viel Lehrgeld

Der TV Holz hat in Saarbrücken die deutsche Volleyball-Meisterschaft mit den 16 besten Mannschaften der Altersklasse U 18 ausgerichtet. Während der Dresdner SC sich ohne Satzverlust den Titel sicherte, gelang den Saarländerinnen kein Satzgewinn.

In der Altersklasse U 18 weiblich im Volleyball steht der neue deutsche Meister fest. Nach einem spannenden Finale und zwei hochklassigen Turniertagen an der Hermann-Neuberger-Sportschule entschied am vergangenen Sonntag der Dresdner SC das Endspiel vor etwa 350 Zuschauern gegen den VC Potsdam mit 2:0 (25:23, 25:17) für sich.

Der Jubel kannte beim frischgebackenen Titelträger keine Grenzen: „Deutscher Meister ist nur der DSC, nur der DSC, nur der DSC“, sang die mit vier Jugend-Nationalspielerinnen gespickte Dresdner Mannschaft. Beide Finalisten hatten sich in der Gruppenphase souverän durchgesetzt – und gaben auch in ihren Halbfinal-Spielen keinen Satz ab. Der VC Potsdam besiegte VOR Paderborn mit 25:13 und 25:22. Der Dresdner SC fertigte das Volley-Team Berlin mit 25:16 und 25:10 ab.

Am anderen Ende des Tableaus stand der Turnier-Ausrichter TV Holz, der mit etwa 100 Helfern im Einsatz war. Dessen U 18 musste sich eingestehen: Bis zu den ganz großen Vertretern im deutschen Nachwuchs-Volleyball ist es ein weiter Weg. Die Holzer Mannschaft, wenn auch durch den Ausfall der verletzten Drittliga-Spielerin Gina Lehnens ersatzgeschwächt, musste in ihren fünf Partien Lehrgeld zahlen. Im gesamten Turnier gewannen die Saarländerinnen keinen Satz. In der Gruppenphase war gegen MTV Stuttgart, VOR Paderborn und den SV Lohhof kein Land in Sicht. Einem Satzgewinn nahe kam die Mannschaft nur in der Zwischenrunde, in der sich dem SWE Volley Team mit 24:26 und 19:25 geschlagen geben musste. Im Spiel um Platz 15 gegen die VG Wiwa Hamburg zeigte die Mannschaft eine ansprechende Leistung. Zu etwas Zählbarem reichte es bei der 0:2-Niederlage (21:25, 17:25) aber auch nicht.

„Die Spielerinnen haben super viel Input bekommen über die zwei Tage. Guten Input. Sie haben gesehen, wie das Niveau in Deutschland ist. Und es liegt jetzt, glaube ich, an uns im Trainerteam, dass wir das alles irgendwie portioniert unseren Spielerinnen beibringen können“, erklärte der Holzer Trainer Frederik Scheller.