| 20:14 Uhr

Filmtheater Heusweiler
Der Stern von Indien: Liebe und Politik im Filmtheater

Aus dem Filmplakat zu „Der Stern von Indien“ mit Hugh Bonneville und Gillian Anderson als Lord Louis Mountbatten und Lady Edwina Mountbatten (Mitte), sowie Manish Dayal als Jeet und Huma Qureshi als Aalia.
Aus dem Filmplakat zu „Der Stern von Indien“ mit Hugh Bonneville und Gillian Anderson als Lord Louis Mountbatten und Lady Edwina Mountbatten (Mitte), sowie Manish Dayal als Jeet und Huma Qureshi als Aalia. FOTO: Verleih
Heusweiler. Das Filmtheater Heusweiler zeigt am Samstag, Sonntag und Montag, 14. bis 16. April, den britischen Film von 2017 „Der Stern von Indien“.

Das Filmtheater Heusweiler zeigt am Samstag, Sonntag und Montag, 14. bis 16. April, den britischen Film von 2017 „Der Stern von Indien“.


Nicht nur in unseren Tagen sind Millionen von Menschen auf der Flucht: Als Indien 1947 – nach Jahren des friedlichen Widerstandes gegen die britische Herrschaft, aber auch nach Unruhen – in die Unabhängigkeit entlassen wurde, spaltete sich noch im gleichen Jahr das überwiegend muslimische Pakistan vom überwiegend hinduistischen Indien ab. Auf beiden Seiten kam es zu Vertreibungen und Gewalttaten, mehrere Millionen Menschen mussten in Folge der religiös motivierten Feindschaften in die eine oder die andere Richtung fliehen.

„Der Stern von Indien“ („Viceroy’s House“) ist ein Historien-Filmdrama über die Unabhängigkeit Indiens und die Gründung des Staates Pakistan, das auch im Haushalt des letzten britischen Vize-Königs Indiens, Lord Mountbatten, angesiedelt ist. Mountbatten soll Britisch-Indien in die Unabhängigkeit führen, was sich wegen der sehr verschiedenen Vorstellungen und Machtansprüche von Hindus – vertreten durch Jawaharlal Nehru – und Moslems – vertreten durch Mohammed Ali Jinnah – als sehr schwierig erweist. Eingewoben in die politischen Ereignisse ist die Liebesgeschichte von Jeet und Aalia, die verschiedenen Religionen angehören.



In Kritiken heißt es, der Film von Regisseur Gurinder Chadha zeichne ein genaues Bild der Ereignisse und mache sie gut erfassbar, stellenweise sei er jedoch recht melodramatisch geraten.