Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 00:00 Uhr

Damit Senioren sicherer leben

Niedersalbach. Verkehrssicherheitsberater der saarländischen Polizei und die Seniorensicherheitsberaterin in der Gemeinde Heusweiler waren Gäste des Pensionärvereins Niedersalbach. Was die Experten sagten, hinterließ Eindruck. Michael Emmerich

Es waren erschreckende Zahlen, die Wolfgang Link nannte. "In den ersten sechs Wochen dieses Jahres sind im Saarland vier Fußgänger über 65 Jahre bei Unfällen ums Leben gekommen. Das sind jetzt schon so viele wie im ganzen Jahr 2014 in dieser Altersgruppe", sagte der Verkehrssicherheitsberater der saarländischen Polizei . Und rüttelte die 36 Zuhörer in der Dornbuschhütte des Pensionärvereins Niedersalbach auf.

In Zusammenarbeit mit dem Verein gaben Link und sein Kollege Ralf Andler den Gästen des Info-Nachmittages Tipps, wie sich Fußgänger im Straßenverkehr richtig verhalten. Bei den angesprochenen tödlichen Verkehrsunfällen hätten sich Parallelen ergeben, betonte Link: "Alle Unfälle passierten bei Dunkelheit, und alle Fußgänger waren schlecht erkennbar." Also lautete eine ganz entscheidende Forderung, die Link und Andler an ihre Zuhörer richteten: "Mach Dich sichtbar!" Dazu gehöre, helle Kleidung zu tragen, am besten mit Reflektoren - gerade in der dunklen Jahreszeit. Kurze Filmszenen führten deutlich vor Augen, welchen Unterschied es macht, ob Fußgänger oder Radfahrer mit heller oder dunkler Kleidung unterwegs sind. Schlecht zu sehen sind auch Fußgänger , die meinen, die Fahrbahn zwischen parkenden Autos überqueren zu müssen. Fußgängerampeln oder Zebrastreifen sind weitaus bessere Alternativen. Andler: "Lieber ein paar Meter mehr in Kauf nehmen, wenn der Umweg Sicherheit bringt." Und der Experte fügte hinzu: "Wer sich beim Überqueren der Straße nicht sicher fühlt, sollte keine Scheu haben, andere Menschen um Hilfe zu bitten."

Die Verkehrssicherheitsberater empfehlen außerdem dringend, regelmäßig Augen und Ohren überprüfen zu lassen. Wer schlecht sieht oder hört, sei im Straßenverkehr entscheidend benachteiligt. Auch die Einnahme von Medikamenten könne sich negativ auswirken. Und wer mit dem Rad unterwegs ist, sollte unbedingt einen Helm tragen. Nach Andlers Erfahrung verzichten gerade ältere Radfahrer häufig darauf: "Dabei schützt ein Helm bei Stürzen nachweislich vor schweren Kopfverletzungen."

Im zweiten Teil der Veranstaltung war Ursula Becker an der Reihe: Die Seniorensicherheitsberaterin für die Gemeinde Heusweiler beschäftigt sich mit Themen wie Geschäfte an der Haustür, Trickbetrug oder Sicherung von Haus und Wohnung. Gerade zum Thema Einbrüche entwickelte sich eine lebhafte Diskussion. Fazit von Dieter Wolf, dem Vorsitzenden des Pensionärvereins Niedersalbach : "Eine gelungene Aktion. An diesem Nachmittag war viel Neues zu erfahren."