Wilder Westen : Cowboys auf dem Heusweiler Markt

Der Wilde Westen bestimmte von Freitagnachmittag bis Sonntagabend die Szenen auf dem Heusweiler Marktplatz: Das Aktionsbündnis Heusweiler hatte zum Westernfest geladen.

Der Wilde Westen bestimmte von Freitagnachmittag bis Sonntagabend die Szenen auf dem Heusweiler Marktplatz: Das Aktionsbündnis Heusweiler  hatte zum Westernfest geladen. Gesammelt wurde dabei auch für den Wünschewagen des Arbeiter-Samariter Bunds (ASB), mit dessen Hilfe letzte Wünsche Schwerstkranker erfüllt werden. Der Wagen selbst – für den etwa 2500 Euro zusammenkamen – war nicht wie geplant vor Ort, da er gerade im Bliesgau im Einsatz war.

Ohne Ankündigung war auch die Ausstellung klassischer amerikanischer Autos ausgefallen, zu sehen gab es dennoch eine Menge. Vereine boten an zahlreichen Ständen eine reichhaltige Auswahl – etwa Whisky aus den USA. Besonders ins Auge fielen die fünf übermannsgroßen Metallfiguren des Eppelborner Stahl-Künstlers Leonardo Coppola, die Gestalten des Wilden Westens wie zum Beispiel Sitting Bull darstellten. Auch viel Livemusik gab’s im Programm – mit den Bands Four Walk, Firebirds, Sechs Ohm und Longroads. Die Minigarde des Karnevalvereins Kutzhof und der TSG Weißgold Ottenhausen sorgten am Sonntag mit akrobatischen Tänzen und bunten Kostümen für Hingucker. Besonderen Beifall gab es für die „Die Schöne und das Biest“ der TSG Blauweiß.

Yasmin Youssef grüßt beim Heusweiler Westernfest vom Elektro-Bullen. Foto: Fred Kiefer

Geschossen wird bei einem Westernfest natürlich auch: Zur Eröffnung hatten Bürgermeister Thomas Redelberger und der Geschäftsführende Direktor des Deutsch-Amerikanischen Instituts Saarland, Dr. Bruno von Lutz, ein Fass Bier angezapft – begleitet von Salut-Schüssen des Schützenvereins Heusweiler.

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