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Weiterer Bürgermeisterkandidat für Heusweiler
Neuer Hut im Ring bei der Bürgermeisterwahl

Horst Saar
Horst Saar FOTO: Andreas Engel
Heusweiler. Jetzt sind es drei Kandidaten: Die Linke schick Horst Saar ins Rennen um den Chefsessel im Heusweiler Rathaus. Von Fredy Dittgen

Jetzt sind drei im Rennen: Neben Amtsinhaber Thomas Redelberger (CDU) und dem SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Stefan Schmidt wird sich auch Horst Saar (Die Linke) bei der Heusweiler Bürgermeisterwahl am 26. Mai um den Chefsessel im Rathaus bewerben. Das beschloss der neu gewählte Vorstand der Heusweiler Linken im Rahmen seiner konstituierenden Vorstandssitzung. Horst Saar ist 55 Jahre alt, wohnt in Kutzhof und ist von Beruf Diplom-Betriebswirt. Saar hat langjährige kommunalpolitische Erfahrung. So gehörte er dem Heusweiler Gemeinderat von 2009 bis 2014 an, hat seit 2014 ein Mandat im Kutzhofer Ortsrat und ist seit einigen Jahren stellvertretender Vorsitzender der Heusweiler Linken.


Im Rahmen einer Mitgliederversammlung (die noch nicht terminiert ist) wird sich Horst Saar den Parteimitgliedern vorstellen und sie um seine offizielle Nominierung bitten. Nach erfolgreicher Nominierung will er sich dann beim Neujahrsempfangs der Linken am 11. Januar 2019 auch der Öffentlichkeit vorstellen.

Saar war vor wenigen Tagen bei einer Mitgliederversammlung der Linken als stellvertretender Vorsitzender wiedergewählt worden. Vorsitzender bleibt Hans-Kurt Hill aus Eiweiler. Wiedergewählt wurde auch Schriftführerin Kathrin Monz-Schwarz aus Kutzhof. Zum neuen Schatzmeister wurde Georg Hontzia aus Eiweiler-Kirschhof gewählt. Außerdem stellte die Linke ihre Gebietsliste für den Heuweiler Gemeinderat auf. Hier rangiert Horst Saar auf dem ersten Platz, gefolgt von Hans-Kurt Hill, Kathrin Monz-Schwarz, Georg Hontzia und Vera Geißlinger. „Wir wollen unser erfolgreiches kommunales Engagement im Gemeinderat fortsetzen. Mithilfe der Linken konnten in den vergangenen Jahren die notwendigen Mehrheiten im Gemeinderat sowohl für Anträge von CDU als auch von der SPD gesichert werden“, sagte der Vorsitzende Hans-Kurt Hill. Man werde sich auch weiterhin „als sachpolitisches Korrektiv“ in die Diskussion um Mehrheiten in den Räten einbringen, so Hill, der „die Konsolidierung der Gemeindefinanzen, den Ausbau der Infrastruktur, die Investition in Schulen, Kindergärten und Feuerwehren“ auch als „Erfolg der Linken mit den jeweiligen großen Fraktionen“ ansieht.