Amtsinhaber tritt erneut an: CDU nominiert Redelberger als Bürgermeisterkandidaten

Amtsinhaber tritt erneut an : CDU nominiert Redelberger als Bürgermeisterkandidaten

Thomas Redelberger (CDU) geht mit großer Unterstützung in die Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019. Einstimmig nominierte ihn der CDU-Gemeindeverbandsvorstand Heusweiler und die CDU-Gemeinderatsfraktion am Freitagabend in der Kulturhalle zum Kandidaten der CDU. Da auch die sieben Ortsverbände Redelberger zuvor in getrennten Sitzungen einstimmig nominiert hatten, wagte der Fraktionsvorsitzende Manfred Schmidt augenzwinkernd eine „Hochrechnung“: „Thomas ist mit 700 Prozent gewählt worden, das ist ein starkes Votum der Parteibasis.“ Auch der CDU-Kreisvorsitzende Michael Adam zollte Redelberger augenzwinkernd Respekt: „700 Prozent hat bisher noch niemand erreicht, das werden wir als Messlatte aufgreifen.“

Andreas Haberer vom CDU-Ortsverband Obersalbach beschrieb Redelbergers Qualitäten: „Thomas ist bodenständig, nicht polarisierend, versucht Menschen mitzunehmen und hat zukunftsweisende Vorstellungen.“ Und Wolfgang Raber aus Redelbergers Heimatverband Niedersalbach meinte: „Als wir vor zehn Jahren Thomas mit Mehrheit zum CDU-Kandidaten gewählt haben, haben viele gesagt, das ist ein unmögliches Unterfangen. Doch Thomas konnte im Wahlkampf die Bürger von seiner Person und seinen Vorhaben überzeugen. Das war der Erfolgsgarant. Thomas soll seine bürgerfreundliche Arbeit jetzt fortsetzen.“

Redelberger geht siegessicher in den Wahlkampf und verweist auf die guten Leistungen in seiner Amtsperiode: „Trotz stetig steigender Regionalverbandsumlage ist unser Haushalt sehr gut aufgestellt. Wir haben positive Veränderungen im Rathaus umgesetzt, setzen unser eigenes Personal bei großen Planungen erfolgreich ein.“ Wie bei den Projekten Feuerwache Hirtel oder Barbarakomplex Kutzhof. „Damit haben wir es geschafft, Heusweiler finanziell voranzubringen“, betonte er.

Man arbeite schon jetzt an einem ausgeglichenen Haushalt, was andere Kommunen erst in sechs Jahren ins Auge fassen könnten. Die Hallensanierungen in den Ortsteilen, die energetischen Sanierungen der gemeindeeigenen Gebäude und der Stromleitungen sowie der Breitbandausbau seien weitere Erfolge. Redelberger freut sich auf den Wahlkampf, der für ihn „ab sofort“ beginnt. Er erwartet, dass es fair wird, dass nur die Sachdiskussion zählt. „Ich will versuchen zu zeigen, welche guten Ideen ich habe“, kündigte er an. So in den Bereichen Kindergärten, Schulen, Gewerbegebiete und Wohngebietausweisung.

Ob es neben Stefan Schmidt (SPD) weitere Kandidaten geben wird, weiß Redelberger nicht. Der Bürgermeister: „Der Wahlkampf ist sehr zeitaufwändig und kostet ja auch was. Da wird es für kleinere Parteien natürlich immer schwer, einen Kandidaten zu finden, der das auf sich nehmen will.“