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Hohe Auszeichnung
Bundesverdienstkreuz für Klaus-Peter Rodenbusch

Klaus-Peter Rodenbusch freut sich über das Bundesverdienstkreuz am Bande.    
Klaus-Peter Rodenbusch freut sich über das Bundesverdienstkreuz am Bande.    FOTO: BeckerBredel
Heusweiler. Klaus-Peter Rodenbusch aus Heusweiler hat am Freitag das Bundesverdienstkreuz am Bande erhalten. Überreicht von Manfred Maurer, dem ersten Beigeordneten des Regionalverbandes, im Rahmen einer Feierstunde im Rathaus in Heusweiler.

Ausgezeichnet wurde Rodenbusch für sein vielfältiges Engagement im Sport und im Deutschen Marinebund.


„Wir freuen uns mit Ihnen über die Anerkennung Ihres Wirkens“, sagte Maurer. „Alle hier sind stolz, dass mit Ihnen ein Bürger der Gemeinde Heusweiler den Bundesverdienstorden der Bundesrepublik Deutschland verliehen bekommen hat.“ Rodenbuschs Leidenschaft im Sport galt dem Tischtennis, so trat er schon sehr früh der DJK Heusweiler bei. Er war viele Jahre als Spieler aktiv und übernahm 1973 die Verantwortung als Geschäftsführer im Verein. 1980 wurde Rodenbusch für zwei Jahre 2. Vorsitzender im saarländischen Tischtennisbund, von 1983 bis 1989 war er zudem Kreis-Sportwart Kreis Südsaar. In der Tischtennisabteilung der DJK Heusweiler übernahm er 1982 den Vorsitz. Bis 2000 leitete der heute 74-Jährige die Geschicke des Vereins und wurde 2002 zum Ehrenmitglied ernannt.

Doch nicht nur der Sport liegt dem Heusweiler am Herzen: Seine zweite Leidenschaft ist die Marinekameradschaft. Mit 20 Jahren trat Klaus-Peter Rodenbusch in die Marine ein, absolvierte nach der Grundausbildung die Unteroffiziersausbildung. Seine Laufbahn als Zeitsoldat beendete er mit 27 Jahren. Zehn Jahre später trat er der Marinekameradschaft Heusweiler bei. 1981 wurde er zum 2. Vorsitzenden gewählt, 1989 folgte die Ernennung zum 1. Vorsitzenden. Mit seiner Unterstützung wurden Kontakte zu anderen Marinekameradschaften geknüpft.



Klaus-Peter Rodenbusch überzeugte seine Vereinskameraden von seiner Idee, ein verlassenes Schiff im Dillinger Yachthafen zu übernehmen, es 1996 nach Instandsetzung an seinen neuen Liegeplatz im Yachthafen Merzig zu bringen und es „Störtebeker Heusweiler“ zu taufen. Heute steht es sowohl den Vereinsmitgliedern als auch Vereinen, Familien, Behörden und Geschäftsleuten zur Verfügung und bietet die Möglichkeit, auf der Saar Ausflüge zu unternehmen.

Auch im Landesverband Saar/Obermosel/Westpfalz des Deutschen Marinebundes engagierte sich der Mann aus Heusweiler stark und er übernahm die Organisation von fünf Landesverbandstagen in Heusweiler und Niedersalbach. Zusätzlich engagierte er sich bei der Organisation von Veranstaltungen in der Gemeinde Heusweiler, so bei den „Schluck- und Schleckertagen“, beim „Heusweiler Zehnkampf“, beim Herbst- und beim Weihnachtsmarkt. „Ich war über die Nachricht, dass ich die Auszeichnung erhalte, überrascht und freue mich sehr darüber“, sagte Rodenbusch bei der Übergabe.

(bub)