Ärger über brennende Container

Obersalbach. "Wenn die Gesellschaft in schwierigen Zeiten zusammenhält, ist sie es wert, wenn sich die Menschen für sie engagieren", mit diesen Worten brachte der Chef der Heusweiler Feuerwehr, Bürgermeister Rainer Ziebold (SPD), sein Lob für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Heusweiler auf den Punkt

Obersalbach. "Wenn die Gesellschaft in schwierigen Zeiten zusammenhält, ist sie es wert, wenn sich die Menschen für sie engagieren", mit diesen Worten brachte der Chef der Heusweiler Feuerwehr, Bürgermeister Rainer Ziebold (SPD), sein Lob für die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Heusweiler auf den Punkt. Die Arbeit der Feuerwehr sei nicht immer eine leichte und angenehme Aufgabe, aber ihr Dienst an der Allgemeinheit seit unverzichtbar, so Ziebold. Im Rahmen der alljährlichen Dienstbesprechung mit den Löschbezirksführern und ihren Stellvertretern hörten die Feuerwehrleute auch den Jahresbericht 2008 von Wehrführer Helmut Maas. Die Ehrungen und Beförderungen bildeten einen weiteren Höhepunkt im Dorfgemeinschaftshaus in Obersalbach. 312 aktive Feuerleute, darunter zehn Frauen, umfasse derzeit die Stärke der Wehr in Heusweiler, so Maas in seinem Bericht. Dies bedeute einen Überhang von 15 Feuerwehrleuten. Für Heusweiler sei nur eine Truppenstärke von 297 Mann erforderlich. Der Überhang komme daher, dass zehn Nachwuchskräfte aus der Jugend in die aktive Wehr übernommen worden seien. Die Jugendwehr verfügt derzeit über 27 Mitglieder, die Alterswehr 92. Im laufenden Jahr musste die Heusweiler Feuerwehr 108 Mal zu Einsätzen ausrücken, etwas weniger häufig als im Vorjahr. Zu den Einsätzen zählten häufig Kleinbrände. Maas: "Besonders ärgerlich sind die Brandstiftungen an Wertstoffcontainern." Aber auch zu Verkehrsunfällen, zur Beseitigung von Sturm- und Wasserschäden (Maas: "Deutlicher Rückgang") sowie zur Entfernung von Stechinsekten und Ölspuren wurde die Wehr gerufen. Maas stellte die Leistungen der Jugendwehr heraus, die sehr erfolgreich an Vergleichswettkämpfen teilgenommen hätte. Erstmals in diesem Jahr fand in Eiweiler eine Übung nur für den Feuerwehrnachwuchs statt. Im kommenden Jahr sollen, so der Wehrführer, die Mitglieder der THW- und DRK-Jugend in die Jugend-Übung mit einbezogen werden. Auch die Jahreshauptübung der Aktiven in Dilsburg wertete er als großen Erfolg.

Auf einen Blick Dienstjubiläen: 20 Jahre im Dienst in der Freiwilligen Feuerwehr sind: Thomas Sarg und Markus Kutsch; 40 Jahre: Rainer Feld und Lothar Feld; 60 Jahre: Helmut Schröder, Werner Brunnet und Josef Schmidt. Das Feuerwehrehrenzeichen für 25 Jahre erhielten Raimund Feld, Rolf Kiefer, Alexander Groß, Hans-Jörg Groß, Stefan Groß und Christoph Hoffmann. Feuerwehrehrenzeichen für 35 Jahre: Michael Ziegler und Franz-Josef Altmeyer. Für seine besonderen Verdienste wurde Löschbezirksführer Jörg Lauer von Brandinspekteur Reiner Schwarz und dem Vorsitzenden des Feuerwehrverbandes für den Regionalverband Ralph Haag mit dem Ehrenkreuz in Silber ausgezeichnet. eng