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1600 Euro an kulturtreibende Vereine in Eiweiler vergeben

1600 Euro an kulturtreibende Vereine in Eiweiler vergeben

Eine kleine Unterstützung konnte der Eiweiler Ortsrat aus seinem Budget an verschiedene Vereine verteilen. Wegen der gestiegenen Hallenmiete wurden diesmal auch die Jugend von Fußball- und Turnverein berücksichtigt.

Mit der Verwendung seines Budgets beschäftigte sich der Eiweiler Ortsrat in seiner jüngsten Sitzung. Nach Abzug der Ausgaben für den Seniorenmarkt und die Martinsfeier waren noch 2185,97 Euro von dem Geld übrig, das die übergeordnete Gemeindeverwaltung zur Verfügung gestellt hatte. 1600 Euro davon sollen den kulturtreibenden Vereinen des Ortes zu Gute kommen, beschloss der Ortsrat auf Antrag der CDU einstimmig. Bei der nächsten Ortsratssitzung im Dezember werden jeweils 200 Euro an das Jugendblasorchester, den Förderverein Nachbarschaftsschule, den Chor Intervall, den Musikverein, die Chorgemeinschaft Heusweiler/Eiweiler sowie den katholischen Kirchenchor übergeben. Je 200 Euro bekommen dann auch die Jugendabteilungen des Fußballvereins und des Turnvereins. Dazu CDU-Sprecher Michael Paul: "Die beiden Sportvereine haben in der Vergangenheit keine Zuschüsse von uns bekommen, aber durch die neue Hallengebühren sind sie stärker belastet. Da sie große Jugendarbeit machen, haben wir uns entschlossen, ihnen diesmal einen Zuschuss zu geben."

Ortsvorsteher Richard Wachall (CDU ) betonte: "Vereine, die Jugendarbeit betreiben, arbeiten für den Ort. Deshalb haben wir gesagt: Nicht mehr nur die Kulturvereine bekommen etwas, sondern auch die Vereine, die Jugendarbeit betreiben." Auch SPD-Sprecher Adolf Schenk begrüßte dieses Vorgehen.

Gemeinderatsmitglied Hans-Kurt Hill (Die Linke ) legte dem Ortsrat zudem nahe, auch den Schützenverein zu bezuschussen, da dieser ebenfalls gute Jugendarbeit betreibe. Schenk war dagegen: "Als der Schützenverein seine 100-Meter-Bahn bekommen hat, wurde festgestellt, dass dort mit Munition geschossen wurde, die nicht erlaubt war. Deshalb haben wir schon damals eine Bezuschussung abgelehnt." Richard Wachall wies darauf hin, dass die Verteilung der Zuschüsse im nächsten Jahr völlig anders aussehen könnte: "Unser Beschluss hat nur für 2014 Geltung. Wie das 2015 aussieht, wissen wir jetzt noch gar nicht." Das restliche Geld im Ortsratsbudget (585,97 Euro ) wird ins nächste Jahr übertragen. Dazu Wachall: "Das können wir dann sicher gut gebrauchen, weil ja überall Sparzwänge auferlegt werden."