Herbststurm verschont Saarland weitgehend

Wetter : Herbststurm verschont Saarland weitgehend

Dem gefürchteten Sturmtief „Mortimer“ fallen nur wenige Bäume zum Opfer. Saarlandweit wurden keine Menschen verletzt.

Während in der Nacht von Sonntag auf Montag das erste Unwetter des noch jungen Herbstes deutschlandweit für viel Chaos gesorgt hat, ist das Saarland glimpflich davon gekommen. Das bestätigt der Sprecher des Zweckverbandes für Rettungsdienst und Feueralarmierung (ZRF), Lukas Hoor. Demnach hielten sich in allen fünf Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken die Sturmschäden durch Tief „Mortimer“ in Grenzen. „Der Schwerpunkt lag zwischen 19.30 Uhr und 7.30 Uhr in den Landkreisen Saarpfalz, Saarlouis und dem Regionalverband“, so Hoor. „Die Anforderungsgründe für witterungsbedingte Einsätze waren in den allermeisten Fällen vom Starkwind entwurzelte Bäume, abgebrochene Äste oder lose Bauzäune, Verkehrsschilder oder Werbeschilder.“

Wie die örtlichen Polizeistellen meldeten, kam es in Blieskastel, dem Landkreis St. Wendel, Nonnweiler und Sulzbach durch vereinzelt umgestürzte Bäume oder herabfallende Äste zu Verkehrsbehinderungen, die allerdings schnell behoben werden konnten. Beim Homburger Oktoberfest wurde das Zelt des Rettungsdienstes vom Wind erfasst und einige Meter weit weggetragen. Eine Gefahr für Menschen bestand nicht, weil das Fest schon beendet war, als der Sturm einsetzte.

Trotz Starkregen und hoher Windgeschwindigkeiten hatte der Wettergott also mit den Saarländern Erbarmen. „Es gab keine rettungsdienstlichen Einsätze, die ausschließlich auf das Sturmtief zurück zuführen wären“, betont Hoor. Die Feuerwehr mahnte am Montagmorgen dennoch zur Aufmerksamkeit: Auch nach Ende des Sturms können noch Äste herabfallen oder Bäume umstürzen.