Grubenwasser: Grubenwasser: Grüne starten Aktionswoche

Grubenwasser : Grubenwasser: Grüne starten Aktionswoche

Die saarländischen Grünen starten an diesem  Samstag, 6. Januar, eine Aktions- und Informationswoche zum geplanten Grubenwasseranstieg. Hintergrund ist das Ende der Einwendungsfrist am 15. Januar. Bis dahin können Betroffene ihre Bedenken bei der zuständigen Behörde, beim Oberbergamt in Reden, geltend machen. Das teilen die Grünen mit. Laut einem Gutachten, so erklären die Grünen, könne bei der Flutung der Gruben eine Gefahr für das saarländische Trinkwasser nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Deshalb – so meinen die Grünen – sei es wichtig, jetzt Einwendungen in großer Zahl einzureichen. Die Grünen stellen dazu im Internet „Mustereinwendungen“ zur Verfügung – und die Bürger können dann ihren persönlichen Befürchtungen in diese Mustereinwendungen einarbeiten.

Der Landesvorsitzende der Grünen, Markus Tressel, erklärt:  „Niemand kann beim Grubenwasseranstieg Gefahren für Trinkwasser, Umwelt und den persönlichen Besitz vieler tausend Menschen ausschließen. Zahlreiche Gemeinde- und Stadträte haben diese Sorge in Resolutionen bekundet. Dennoch läuft die Einwendungsfrist am 15. Januar aus, und möglichst viele Menschen sollten ihre Sorge kundtun.“ Deshalb geben die Grünen  an diesem Samstag und in der nächsten Woche an Infoständen Tipps,  wie die Bürger ihre Einwände gegen die Pläne der RAG vorbringen können.

An diesem Samstag, 6. Januar, ist ein Infostand von 11 bis13 Uhr vor der Europa-Galerie, ein zweiter ist von 10 bis 12 Uhr auf dem Dudoplatz in Dudweiler. Und in der kommenden Woche ist ein Infostand täglich von 12 bis 13 Uhr vor Karstadt. Einwendungen können auch vor Ort unterschrieben werden.

Außerdem liegen an den Infoständen auch die Formulare zur Unterstützung der Volksinitiative „Wasser ist Leben – Grubenflutung stoppen“ aus. Die Mustereinwendungen der Grünen stehen zum Download im Internet.

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