Gemeinsam für den Warndt Zweckverband will „Warndt“ zur Marke machen

Regionalverband · Nach der Sanierung des Jagdschlosses Karlsbrunn wird sich der Zweckverband Warndt erst mal kleineren Projekten widmen. Eine Arbeitsgruppe entwickelt neue Ideen. Künftig soll der Warndt als Marke etabliert werden.

 Zwergziegen im Wildpark Karlsbrunn im Warndt. Der „Zweckverband warndt“ will die Region aufwerten.

Zwergziegen im Wildpark Karlsbrunn im Warndt. Der „Zweckverband warndt“ will die Region aufwerten.

Foto: Heiko Lehmann

„Alleinstellungsmerkmal des Warndts ist insbesondere die Grenzlage mit der gemeinsamen historischen und kulturellen Vergangenheit“, heißt es in einer Ideenskizze. Deshalb soll die Zusammenarbeit mit Akteuren im französischen Teil des Warndts verstärkt werden. Angedacht ist etwa eine gemeinsame Vermarktung von Warndt-Produkten. Fehlendes Startkapital soll über ein Programm kommen, mit dem die EU grenzüberschreitende Kooperationen fördert. Für alle Vorhaben des Zweckverbandes gilt: Nur wenn öffentliche Zuschüsse fließen, können sie verwirklicht werden.

Auch wenn man sich zunächst auf kleinere Projekte konzentriert, so sind größere Baumaßnahmen in der Zukunft dennoch nicht ausgeschlossen. Eine Immobilie, die die Partner auf dem Schirm haben, ist das Glas- und Heimatmuseum in Ludweiler. 2019 stand auch schon mal die Kaffeeküche der Alten Grube Velsen im Fokus des Zweckverbandes. Eigentümerin ist die RAG Montan Immobilien. Ein Planungsbüro hatte damals die bisherigen Konzepte für das ehemalige Bergbaugelände zusammengefasst. Die Studie wurde dem Land als potenziellem Zuschussgeber vorgestellt. Von dort sei aber keine Reaktion gekommen, erläutert der Großrosseler Kämmerer Daniel Albert. Vor einem Engagement in Velsen hätte auch geklärt werden müssen, wie die Stadt Saarbrücken zu dem ehemaligen Grubenareal steht. Denn Velsen liegt, noch gerade so, auf deren Gebiet. Die Landeshauptstadt ist aber nicht Mitglied des Zweckverbandes Regionalentwicklung Warndt.

Zum Hauptartikel zu den Sanierungsarbeiten im Jagdschloss Karlsbrunn: HIER