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Weg frei für Ansiedlung von Gewerbebetrieben

Weg frei für Ansiedlung von Gewerbebetrieben

Die Fläche auf der ehemaligen Tagesanlage Warndt, wo sich Parkplatz, Kantine und Pförtnergebäude befinden, war für eine ruhige Büroplanung vorgesehen. Mit einer Verschiebung der Lärmkontingente können sich hier nun auch Gewerbebetriebe ansiedeln.

Die Gemeinde Großrosseln will die Vermark- tung der ehemaligen Tagesanlage Warndt durch die Verschiebung so genannter Lärmkontingente erleichtern. Sie legen die maximale Lärmbelastung eines Gebietes fest. Eine entsprechende Teiländerung des Bebauungsplans hatte der Gemeinderat im März auf den Weg gebracht.

Am Donnerstagabend wurde der Bebauungsplan im Gemeinderat einstimmig als Satzung beschlossen. Das Karlsbrunner Feld wird aus dem Bebauungsplan herausgenommen. Für dieses Areal reservierte Lärmkontingente werden dem Bereich zugeschlagen, in dem sich Parkplatz, Pförtnergebäude und Kantine befinden. Damit macht man den Weg frei für die Ansiedlung von Gewerbebetrieben. Ursprünglich war für diese Fläche eine ruhige Büronutzung vorgesehen.

Eine weitere Änderung: Zukünftig werden in dem Areal Vergnügungsstätten wie die geplante Eventhalle ausnahmsweise zugelassen. Einstimmig vergab der Gemeinderat auch einen Auftrag für die neue Kindertagesstätte Dorf im Warndt. Eine Firma aus Bad Rodach wird für 156.774 Euro Möbel liefern. Beim Bau des Kindergartens, erklärte Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD ), liege man im vorgesehenen Kostenrahmen . Kalkuliert ist der Neubau mit 3,23 Millionen Euro. Ein Drittel der Kosten, knapp 1,06 Millionen Euro, muss die Gemeinde selbst stemmen. Zuschüsse kommen vom Regionalverband Saarbrücken, vom Bund und vom Land. Die neue Kindertagesstätte direkt neben der Mehrzweckhalle ist für sieben Gruppen konzipiert. Sie ersetzt die bisherigen Kindergärten in Dorf im Warndt und in Naßweiler. Betriebsträger wird die KiTa gGmbH Saarland des Bistums Trier.