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SV Karlsbrunn holt Kwetsche und muss auf Herber verzichten

SV Karlsbrunn holt Kwetsche und muss auf Herber verzichten

Karlsbrunn. Der Fußball-Verbandsligist SV Karlsbrunn hat auf den schwachen Saisonstart reagiert und personell nachgerüstet. Patrick Kwetsche (32), zuletzt beim FC Riegelsberg unter Vertrag, soll die Defensive verstärken

Karlsbrunn. Der Fußball-Verbandsligist SV Karlsbrunn hat auf den schwachen Saisonstart reagiert und personell nachgerüstet. Patrick Kwetsche (32), zuletzt beim FC Riegelsberg unter Vertrag, soll die Defensive verstärken. Der Wechsel des 32-Jährigen, der bereits für den FC Kutzhof in der Oberliga gespielt hat, kam dabei eher zufällig zustande, wie Heinz Gorius, der erste Vorsitzende des SV Karlsbrunn, erklärt: "Er hatte zuerst für zwei Wochen bei uns mittrainiert. Am Anfang gab es bei uns gar nicht die Intention, ihn zu verpflichten." Als sich dann allerdings die Personaldecke des SV immer weiter ausdünnte, trat Kwetsche selbst an den Verein heran. "Wir müssen sehen, ob er uns weiterhilft, das wird sich herausstellen. Wenn er an die Leistungen, die er in Kutzhof gezeigt hat, anknüpfen kann, würde uns das natürlich helfen", sagt Gorius. Doch trotz des Neuzugangs in der Abwehr bleibt die Personalsituation enorm angespannt. So verletzten sich am vergangenen Wochenende die beiden verbliebenen Stürmer Sandy Schneider und Thomas Herber. Während Schneider voraussichtlich zwei Wochen pausieren muss, ist die Hinrunde für Thomas Herber gelaufen. Er zog sich im Spiel gegen Primstal (1:2) einen Kreuzbandriss zu und fällt mindestens sechs Monate aus. "Das ist natürlich bitter, aber da müssen wir durch. Und vielleicht geht unsere junge Mannschaft ja gestärkt aus dieser Phase hervor", hofft Gorius. Denn trotz einiger eindeutiger Niederlagen und nur drei Punkten aus fünf Spielen glaubt er vor dem Spiel in Diefflen (Samstag, 16 Uhr) weiterhin an das Potenzial der Mannschaft: "Wir hätten schon zwölf Punkte haben können. Aber Fußball ist eben kein hätte, wenn und aber. Dennoch werden wir nicht in Panik verfallen. Wir wissen, was die Mannschaft kann." jbö