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Spannungsreicher Bogen reicht von Jazz bis Barockmusik

Barocke Musik erklingt im Garten und auf der Freitreppe des Karlsbrunner Jagdschlosses: Es spielt das Ensemble Haevenly Wood´s alta capella auf selten gehörten alten Blasinstrumenten. ArchivFoto: iris Maurer
Barocke Musik erklingt im Garten und auf der Freitreppe des Karlsbrunner Jagdschlosses: Es spielt das Ensemble Haevenly Wood´s alta capella auf selten gehörten alten Blasinstrumenten. ArchivFoto: iris Maurer FOTO: iris Maurer
Großrosseln. 17. Warndt-Weekend bietet mit rund 50 Veranstaltungen Unterhaltung auf hohem Niveau Angelika Fertsch

Sport, Musik, Geschichte, Kulinarisches und viele andere Themen stehen auf dem prallen Programmzettel des diesjährigen Warndt-Weekends. Bereits zum 17. Mal organisieren rund 60 deutsche und französische Vereine, Verbände, Kommunen und Gemeindeverbände gemeinsam mit dem Eurodistrict SaarMoselle die viertägige Veranstaltung, die am Mittwoch, 14. Juni, ab 19 Uhr in der Rosseltalhalle in Großrosseln offiziell eröffnet wird. Bei über 50 Veranstaltungen diesseits und jenseits der Grenze können die Besucher Unterhaltsames und Informatives entdecken. Gemeinsam die Vielfalt des Warndts aufspüren, heißt es dann und es sich bei regionalen Spezialitäten gut gehen lassen: geführte Wanderungen, Radtouren, Kunstausstellungen, Museumsbesuche und viele weitere Freizeitangebote sind dabei.


Neu in diesem Jahr ist das Barockkonzert mit traditionellen Instrumenten wie Schalmei, Pommer, Zink, Posaune und Dulzian in authentischer Kulisse, im Jagdschloss Karlsbrunn. Erstmalig wird es auch ein Jazzkonzert in der Wendalinuskapelle Ludweiler geben, Modern Jazz Dance kommt in L'Hôpital zur Aufführung, ein Literaturcafé lädt in Creutzwald ein. Eine E-Bike-Tour auf Fahrradwegen in der Region Forbach gibt es für Sportliche. Außerdem feiert die Fördermaschine in Velsen im Rahmen des Warndt-Weekends ihren 100. Geburtstag.

Aber auch auf altbewährte und beliebte Veranstaltungen werden die Besucher stoßen. So bietet der Verein Maltiz Waldpädagogik wieder eine Familienwanderung mit Tieren an oder das Schwitzen im Schäferwagen und Badebottich. Der Bienenlehrpfad in Geislautern informiert über die fleißigen Tierchen mit ihrer Königin, Honig kann ebenfalls genascht und gekauft werden.



Die Jugendpflege Großrosseln bietet gemeinsam mit Caro's Inline Academy einen kostenlosen Workshop in Sachen Skate- und Longboard auf dem Klosterplatz in Großrosseln an. In den Rugby-Sport können Kids in St. Avold hinein schnuppern. Hier gibt es am 17. Juni auch einen Nachtflohmarkt des Rugby-Vereins rund um das Spielfeld. Einen Tag später, am 18. Juni, findet ein Turnier im Ort statt.

Ein authentisches Bauernhaus, das Maison Güth aus dem 17. Jahrhundert können Interessierte an zwei Tagen, 17. und 18. Juni, in Hombourg-Haut besichtigen, Führung inklusive. Auch eine Lesung in den alten Gemäuern am zweiten Tag steht auf dem Programm. Das malerische Städtchen Hombourg-Haut mit mittelalterlichem Flair lässt sich am 18. Juni anlässlich eines großen Flohmarkts erkunden. Die Ausstellung "Mutwege - le sens du courage" ist inspiriert von Dr. Luitwin Bies und seinem Werk "Widerstand an der Grenze-Les deux côtés d'une frontière". Es beschreibt Schicksale von Menschen, die den Mut hatten, sich dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus anzuschließen.

Eine Werkstatt mit experimentellem Malen unter Leitung von Evelyn Bachelier wird von der Volkshochschule Völklingen in Ludweiler am 17. und 18. Juni im Haus der Vereine angeboten.

Das Programm ist im Internet zu finden unter: www.saarmoselle.org/page1850-warndt-weekend-das-programm-2017-ist-da-.html

Zum Thema:

Vier Tage pralles Programm: Das Warndt-Weekend wird am Mittwoch, 14. Juni, um 19 Uhr in der Rosseltalhalle eröffnet. Am Donnerstag, 15. Juni, öffnet ab neun Uhr der Parc Explor Wendel seine Pforten. Am Sonntag, 18. Juni, endet abends das Fest.

Ivo Müller (rechts) und sein Trio treten erstmalig in der Ludweiler Wendalinuskapelle auf. Foto: Sabine Jung
Ivo Müller (rechts) und sein Trio treten erstmalig in der Ludweiler Wendalinuskapelle auf. Foto: Sabine Jung FOTO: Sabine Jung