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Spanischer Mastiff: Hund bei Spaziergang in Naßweiler erstochen

Spanischer Mastiff : Hund bei Spaziergang in Naßweiler erstochen

In Naßweiler ist ein Hund während eines Spaziergangs von einem Unbekannten erstochen worden.

Der spanische Mastiff war am Montagabend mit der Tochter seines Besitzers und deren Freundin im Wald unterwegs gewesen. Der Hund verschwand in dem Ortsteil von Großrosseln unterhalb des Birkenhofs, er soll einem Reh nachgejagt sein.

Bei der Polizei gab der 53-jährige Hundebesitzer an, sein Tier sei nicht angeleint gewesen. Nach einem Bericht der Deutschen Presse-Agentur soll es sich losgerissen haben, als man ihm eine Leine anlegen wollte.

Die Tochter des Hundehalters habe plötzlich Gebell und eine menschliche Stimme gehört, berichtet die Polizei. Als sie den Hund fand, habe er leblos auf dem Waldweg gelegen – mit drei Stichverletzungen. Die Tat soll sich zwischen 17.57 und 18.05 Uhr ereignet haben.

Hinweis: Nach dem Vorfall hatten wir und andere Medien berichtet, der Hundehalter sei bei dem Spaziergang dabei gewesen. Grund war eine missverständliche Formulierung in der Pressemitteilung der Polizei. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur hat die Polizei ihre Angaben zwischenzeitlich „korrigiert“. Demnach führte die Tochter der Lebensgefährtin des Hundehalters das Tier mit einer Freundin aus, der Besitzer des spanischen Mastiffs meldete den gewaltsamen Tod des Tieres später der Polizei.