Shine feiert gelungene Premiere

Großrosseln · Erfolgreich auf den Spuren von Pink Floyd: Die wieder in den Warndt zurück gekehrte Erzrockreihe bildet den Rahmen für das erste Konzert der erst vor knapp einem Jahr gegründeten Shine-Band.

 Allerhand buntes Licht, viele Lasereffekte und auch Pink-Floyd-Symbole wie das Pyramidenprisma oder der Wecker zu „Time“ tauchten in der Show der Band Shine auf. Foto: Jenal

Allerhand buntes Licht, viele Lasereffekte und auch Pink-Floyd-Symbole wie das Pyramidenprisma oder der Wecker zu „Time“ tauchten in der Show der Band Shine auf. Foto: Jenal

Foto: Jenal

Als sie "Run like Hell" anstimmen, legt sich die konzentrierte Anspannung bei den meisten der neun Musiker. Wissend, dass diese Premiere der Pink-Floyd-Experience-Band Shine ein Erfolg wird - frenetischer Applaus lässt das vermuten - zeigen die Gitarristen Jürgen Thiel und Philipp Roth offen ihr Lächeln. Sich gleich noch einmal vom Publikum feiern lassen und dann persönlich die Glückwünsche der mehr als 400 Premierenzeugen abholen: Diese Zahl nennt Jürgen Heisel vom Erzrock-Team.

Unter den Gästen ist Großrosselns Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD ). "Wirklich ein tolles Konzert heute Abend", meint er und freut sich auf weitere Erzrockkonzerte in der Rosseltalhalle.

Die wieder in den Warndt zurück gekehrte Erzrockreihe bildet den Rahmen für dieses erste Konzert der erst vor knapp einem Jahr gegründeten Shine-Band. "Es gibt allerhand Pink-Floyd-Coverbands, das ist ein schwieriger Markt, ich bin gespannt", so ein Konzertgast zu Beginn. Wie er und seine Mannen da bestehen wollen, erklärt Thiel: "Musikalisch und soundtechnisch orientieren wir uns möglichst nahe am Original. Durch die mehrfache Besetzung an Keyboard und Gitarre sind wir in der Lage, auch komplexe Sounds live und ohne Playbacks zu produzieren." Eben authentisch zu sein. Deshalb laufen auch keine Videosequenzen im Hintergrund mit, und so müssen die Shines sich nicht sklavisch an das vorgegebene Tempo halten, damit Bilder und Sound-Effekte synchron zur live gespielten Musik laufen. Visuelles Erlebnis beschränkt sich auf allerhand buntes Licht und viele Lasereffekte. Auch wichtige Floyd-Symbole wie das Pyramidenprisma oder der Wecker zu "Time" tauchen in der Show auf. Und dass "Another Brick in the Wall" auch ohne den Film mit den strengen Lehrern und den marschierenden Hämmern funktioniert, beweisen Shine hier in Großrosseln .

Lorenz stehen die Sängerinnen Janet Krause und Sera Pekin zur Seite. Eine dritte Gitarre spielt Christian Stoll, den Bass Michael Graeber. Die wichtigen Keyboardparts steuern Detlef Anton und Marc Karim Ehlayil bei, Ricardo Angel-Peters die Saxofon-Soli.

Die Überraschung des Abends zeigt sich am Schlagzeug, an dem Jonas Dauber sitzt. "Er musste sich unser Repertoire innerhalb von zwei Wochen reinpauken", so Lorenz, als er seine Bandkollegen vorstellt. Denn Mathias Kieren, der eigentliche Shine-Drummer, hat sich vor zwei Wochen die Bänder im Fuß gerissen. Schnelleinsteiger Dauber hat sich aber nahtlos eingefügt, und so gibt es anschließend allerhand Grund zu feiern. Konzertbesucherin Andrea Veeck fast es so zusammen: "Das war der Wahnsinn, irre Lasershow, super Musiker und eine tolle Stimmung, Danke Shine, es war ein genialer Abend."

Schon heute Abend steht ein weiterer rockiger Leckerbissen bevor. Thomas Blug und "Gulli" Rudi Spiller lassen ihre Rock-Anarchie im Geislauterner Dorfgemeinschaftshaus hoch leben und bringen prominente Mitstreiter mit: Simple-Minds-Schlagzeuger Mel Gaynor und Michael-Jackson-Gitarristin Jennifer Batten . Im Vorprogramm spielen ab 20 Uhr Compliments for Soul.

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