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Ausraster in Großrosseln
Randalierender Kneipengast gibt einfach keine Ruhe

 Polizei fahndet nach flüchtigem Randalierer (Symbolbild).
Polizei fahndet nach flüchtigem Randalierer (Symbolbild). FOTO: dpa / Jens Wolf
Großrosseln. Offensichtlich hat ein misslungenes Glücksspiel einen Mann dermaßen aufgeheizt, dass er gleich mehrmals in Großrosseln durchdreht. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Stinksauer hat ein Mann in einer Großrosselner Kneipe seiner Wut freien Lauf gelassen. Er war nicht zu bändigen und kehrte wiederholt an den Tatort zurück, um zu randalieren. Wie ein Sprecher der Völklinger Polizei berichtet, ließ der Kunde am Donnerstag (17. Januar) zuerst seine Wut an einem Glücksspielautomaten aus. Er schlug mit der Faust auf die Maschine ein. Das ereignete sich gegen 21.45 Uhr. Der Wirt wollte den Unbekannten so lange festhalten, die alarmierten Ermittler eintrafen. Doch das gelang dem Kneipier nicht. Der Typ verschwand aus dem Laden, setzte sich in ein dunkelblaues Auto, vermutlich ein Renault-Clio, mit französischem Nummernschild und brauste davon.


Rückkehr an den Tatort

Damit war die Sache aber noch längst nicht erledigt: Der Mann in dunkler Jacke und blauer Sporthose kehrte um 23.40 Uhr an den Tatort zurück. Er hatte sich zwischenzeitlich nicht beruhigt. Der etwa 1,70 Meter große Randalierer mit dunklen Haaren warf Eisen und Glasflaschen gegen die Tür und haute dann abemals ab.



Mit Bratpfanne einhauen

Damit war das Spektakel noch nicht beendet: Um 2.30 Uhr stattete er der Klause erneut einen ungebetenen Besuch ab. Jetzt schlug er mit einer Gusspfanne eine Scheibe ein. Der Wirt rannte ihm hinterher. Doch wenig später sprang der Täter erneut in ein Auto und fuhr Richtung Frankreich davon, ohne das Licht anzumachen. Seitdem verliert sich seine Spur.