Neuer Pfarrer will Kirche öffnen

Geislautern. Die Erleichterung und Riesenfreude waren überall zu spüren, denn die Weggemeinschaft der katholischen Kirchengemeinden Maria Himmelfahrt Geislautern, St. Paulinus Lauterbach und Herz Jesu Ludweiler hat nach 18-monatiger Vakanz wieder einen neuen Pfarrer

Geislautern. Die Erleichterung und Riesenfreude waren überall zu spüren, denn die Weggemeinschaft der katholischen Kirchengemeinden Maria Himmelfahrt Geislautern, St. Paulinus Lauterbach und Herz Jesu Ludweiler hat nach 18-monatiger Vakanz wieder einen neuen Pfarrer. In Einführungsgottesdiensten in Geislautern am Samstagnachmittag und am Sonntagvormittag in Lauterbach stellte sich der neue Seelsorger Patrik Altmeyer (Foto: Jenal) seinen Gemeinden vor. In Ludweiler, wo Pfarrer Altmeyer bereits das Pfarrhaus bezogen hat, findet der Einführungsgottesdienst am nächsten Samstag, 13. November, 18 Uhr, in der Pfarrkirche Herz Jesu statt. In der Eucharistiefeier in Geislautern, die vom Kirchenchor unter der Leitung von Franz-Josef Hümbert mit gestaltet wurde, übergab Dechant Klaus Leist offiziell die äußeren Zeichen des Amtsantritts von Patrik Altmeyer: Den Kirchenschlüssel, das Lesepult, das Taufbecken, den Beichtstuhl und den Altar. Mit seiner Ernennung zum Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft hat Patrik Altmeyerr seine erste Stelle als Gemeindepfarrer angetreten. Dort findet er ein wohl bestelltes Feld vor, hätten sich doch in der Zeit der Vakanz, so Gemeindereferentin Martina Scholer, die drei Pfarrgemeinderäte und Verwaltungsräte gut zusammengefunden und harmonisch mit dem Pfarrverwalter, Pfarrer Thomas Weber von St. Eligius Völklingen, zusammengearbeitet. Mit großer Offenheit will Altmeyer nun daran gehen, alle Gremien näher kennen zu lernen. Ein erster Schritt war bereits eine Klausurkonferenz mit den Verantwortlichen und der Vorsitzenden des Pfarreienrates, Iris Schmitt. Als Teamworker versteht sich der neue Seelsorger, der Gemeinschaft praktizieren will, die Kirche öffnen will, Talente wecken und zum guten Gelingen mit einbringen will. Einen ersten Baustein seiner Tätigkeit will Pfarrer Altmeyer mit der Firmung am nächsten Freitag setzen, an der 65 Jugendliche aller Pfarreien teilnehmen werden. Sein Herz hängt natürlich noch an der Kinder- und Jugendarbeit, dennoch will er Seelsorger für alle Menschen und alle Generationen sein. Nach der feierlichen Eucharistiefeier konnte der neue Pfarrer bei einem Fest der Begegnung im Dorfgemeinschaftshaus in Geislautern erste Kontakte zu den Gläubigen knüpfen. Gestaltet wurde das "Kennenlernfest" durch das philharmonische Kammerorchester Warndt unter der Leitung von Bernhard Hayo. Ein besonderer Dank des Pfarrgemeinderatsvorsitzenden von Maria Himmelfahrt, Stephan Michely, galt der Gemeindereferentin Martina Scholer, die in den vergangenen eineinhalb Jahren als "Klebstoff" für die drei Kirchengemeinden alles zusammenhielt.

Zur PersonDer heute 44-jährige Patrik Altmeyer war in den letzten zehn Jahren Regionaljugendpfarrer und Leiter der Katholischen Jugendzentrale in Trier und die letzten vier Jahre Leiter der Fachstelle für Kinder- und Jugendpastoral und der Kirche der Jugend Marienburg bei Zell an der Mosel. Geboren und aufgewachsen ist Altmeyer in Püttlingen. Er besuchte das heutige Albert-Einstein-Gymnasium in Völklingen und begann 1985 nach dem Abitur mit dem Studium der Theologie im Priesterseminar in Trier. 1992 wurde Patrik Altmeyer zum Diakon und am 10. Juli 1993 zum Priester geweiht. Kaplanstellen in Lebach und als Vikar in Saarbrücken-Burbach waren weitere Stationen im seelsorgerischen Wirken. hla

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