Narren der Region im Wettstreit um den längsten Umzug

Narren der Region im Wettstreit um den längsten Umzug

Ludweiler/Völklingen/Großrosseln. Zumindest bei der Fastnacht empfindet sich Ludweiler als heimliche Hauptstadt der Region. Beele's-Elferratspräsident Hans Agostini (Foto: hj) zeigt sich sicher, dass da am Fastnachtssonntag (ab 13.30 Uhr) "einer der größten" Umzüge im Saarland stattfindet

Ludweiler/Völklingen/Großrosseln. Zumindest bei der Fastnacht empfindet sich Ludweiler als heimliche Hauptstadt der Region. Beele's-Elferratspräsident Hans Agostini (Foto: hj) zeigt sich sicher, dass da am Fastnachtssonntag (ab 13.30 Uhr) "einer der größten" Umzüge im Saarland stattfindet. Angepeilt sind dieses Mal über 40 000 Besucher - also das Fünffache der Ludweiler Einwohnerzahl. "70 Gruppen und Wagen bildeten bereits im letzten Jahr den einen Kilometer langen Lindwurm, und auf der vier Kilometer langen Strecke wurden von den 1650 Teilnehmern rund vier Tonnen Süßigkeiten verteilt", erzählt Präsident Agostini. Unter dem Motto "Ludweiler zeigt Flagge" sollen zudem im Ort über 30 Fahnen wehen Für die "Faschings-Hochburg Völklingen" spricht derweil Rathaus-Pressesprecher Uwe Grieger. Der Umzug in der Innenstadt startet am Rosenmontag um 14.11 Uhr. Und Grieger weiß jetzt schon, was dort (wahrscheinlich) abgeht: "Die Innenstadt wird Kopf stehen, wenn der Völklinger Rosenmontagsumzug als einer der größten Umzüge im Saarland Fahrt aufnimmt. Zehntausende von Narren erlebten im letzten Jahr diesen Höhepunkt des Völklinger Faschingstreibens. Und auch dieses Jahr werden sicherlich ebenso viele Schaulustige mitfeiern" - Griegers Worte in vieler Narren Ohr.Zum Finale gibt's am Fastnachtsdienstag, 14 Uhr, den Umzug in Großrosseln. Und für Doll-Doll-Präsident Karl Fuß steht nicht in Frage, dass hier das tollste Treiben in der Region stattfindet. "Wir in Großrosseln haben immer 64 bis 68 echte Gruppen dabei, nicht bloß zusammengeschusterte Einzelkämpfer." Sein Verein bringe allein schon 78 aktive Jugendliche bis zum Alter von 18 Jahren auf die Straße. Wichtig sei auch, dass es keine "Alkoholleichen" gebe. Fuß: "Nach dem Umzug laden wir zum Umtrunk ein." Auch die Anwohner seien gebeten, keine Schnapsbatterien aufzustellen. "Die wissen hinterher gar nicht mehr, wie schön der Umzug war", frotzelt der Rossler Präsident mit Blick auf andere Gemeinden.Ein Glück, dass man sich da als Fastnachtsnarr nicht entscheiden muss. Man kann überall dabei sein. Weil die drei großen Umzüge an drei aufeinander folgenden Tagen liegen. er