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Nächster Schritt zur Jagdschloss-Sanierung in Karlsbrunn

Großrosseln. Es wird offenbar ernst mit der Sanierung des Jagdschlosses Karlsbrunn. Am Mittwoch, 3. August, steht dieses Thema im Mittelpunkt beim Zweckverband Regionalentwicklung Warndt. Dessen Sitzung im Trauzimmer des Großrosseler Rathauses (Klosterplatz 2) beginnt um 16 Uhr, jedoch zunächst ohne Öffentlichkeit. Dann aber wird öffentlich die "Grundlagenermittlung für das Projekt ‚Erstellung Nutzungs-/Umbau-Konzept und Projektinitiierung Jagdschloss Karlsbrunn' " vorgestellt. Doris Döpke

Es wird offenbar ernst mit der Sanierung des Jagdschlosses Karlsbrunn. Am Mittwoch, 3. August, steht dieses Thema im Mittelpunkt beim Zweckverband Regionalentwicklung Warndt. Dessen Sitzung im Trauzimmer des Großrosseler Rathauses (Klosterplatz 2) beginnt um 16 Uhr, jedoch zunächst ohne Öffentlichkeit. Dann aber wird öffentlich die "Grundlagenermittlung für das Projekt ‚Erstellung Nutzungs-/Umbau-Konzept und Projektinitiierung Jagdschloss Karlsbrunn' " vorgestellt.


Die komplizierte Umschreibung bezeichnet ein kompliziertes Verfahren. Der Bund hat dem Zweckverband 1,25 Millionen Euro Zuschuss zugesagt für die Sanierung des Jagdschlosses. Aber einfach loslegen kann man nicht: Der Zweckverband hat kein Geld, um den denkmalgeschützten Barockbau später in Schuss zu halten. Er muss also eine Nutzung finden, die langfristig die Bau-Unterhaltungskosten einspielt; danach muss sich auch der Umbau richten.

Was möglich ist in Karlsbrunn und was nicht, hatte ein Experte im Auftrag des Zweckverbands untersucht. Sein Gutachten ist offenbar fertig; nun kann der Zweckverband die nächsten Schritte beschließen.