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Mit der enormen Lebensfreude Afrikas

Im Anschluss an die Messe gab es noch einen Empfang im Pfarrheim. Hier trat die Teenygarde des KV Doll Doll auf: Tanzmariechen Michelle Roth und Bana Ngayime im Pfarrheim. Foto: Pfarrei St. Wendalinus/Blaes
Im Anschluss an die Messe gab es noch einen Empfang im Pfarrheim. Hier trat die Teenygarde des KV Doll Doll auf: Tanzmariechen Michelle Roth und Bana Ngayime im Pfarrheim. Foto: Pfarrei St. Wendalinus/Blaes FOTO: Pfarrei St. Wendalinus/Blaes
Großrosseln. So voll war die Kirche in Großrosseln schon lange nicht mehr. Zum fünften Mal brachte der Großrosseler Pater Alfons Müller eine Gruppe seines Chores Bana Ngayime aus Kinshasa mit in seinen Heimatort. red

Nach dem Besuch von Kindergärten und Schulen ist ein Höhepunkt jeden Besuches immer eine Messe im kongolesischen Ritus, die auch dieses Mal zahlreiche Besucher weit über die Grenzen von Großrosseln hinaus angezogen hat. "Grenzen überwinden" war das Thema von Pater Alfons Müller in seiner Predigt. Im Hinblick auf die aktuellen Flüchtlingsströme zeigte er auf, wie hier in seinem Heimatort vielfältig Grenzen überwunden worden sind. Es sei wichtig, sich kennen zu lernen und zu akzeptieren.

Einen Beitrag zum gegenseitigen Verständnis stellt auch die in Lingala gehaltene Messe mit Gesängen und Tanz dar. In einem vorangegangenen Workshop waren Lieder für die Messe unter Leitung von Bob Nlandu eingeübt worden. Die rhythmischen Lieder und der schnelle Tanz in bunten Gewändern strahlten eine Lebendigkeit aus, wie man sie in unseren Gottesdiensten selten findet. Als besondere Geste der Verbundenheit haben die Bana Ngayime mit der Gruppe eine mehrsprachige Version des Kirchenliedes "Fest soll mein Taufbund immer stehen" angestimmt - von Bongo, Gitarre und Marimba ließen sich die Anwesenden schnell zum Mitschwingen mitreißen. Nach der Messe waren die Besucher zu einem Empfang mit Auftritten der Teenygarde des KV Doll Doll eingeladen. Heute werden die Bana Ngayime um 9 Uhr mit einem Aussendungsgottesdienst in Großrosseln verabschiedet. Nach einem Aufenthalt in St. Blasien reisen sie nach Kinshasa zurück.