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Bergbau-Licht
Licht am Park leuchtet bis Anfang Februar

Stimmungsvoll: Mitglieder des Berg- und Hüttenarbeitervereins am Sonntagabend beim Anzünden des Schwibbogens.
Stimmungsvoll: Mitglieder des Berg- und Hüttenarbeitervereins am Sonntagabend beim Anzünden des Schwibbogens. FOTO: Thomas Seeber
Dorf im Warndt. Einstimmung auf den Advent beim Verein der Berg- und Hüttenleute Dorf im Warndt: Jetzt leuchtet Nacht für Nacht der Schwibbogen. Von Thomas Annen

In traditioneller Tracht und mit Grubenlampen zogen die Berg- und Hüttenleute Dorf im Warndt am Sonntagabend durch die Forststraße. „Zündet die Lichter der Freude an“, sang der Warndtknappenchor, während die Leuchten des Schwibbogens eingeschaltet wurden.


Die Metallkonstruktion, die die Berg- und Hüttenleute 2013 in der Parkanlage errichteten, symbolisiert das Mundloch eines Bergwerksstollens. Bergleute in Tracht und Arbeitskleidung sind dort abgebildet, eine Grubenlampe sowie die Wappen von Großrosseln und Dorf im Warndt wurden ebenfalls in Szene gesetzt. Die Lichterbögen, die man auch oft auf Fensterbänken als vorweihnachtliche Dekoration sieht, stammen aus dem Erzgebirge.

„Ich wünsche Ihnen eine friedvolle Adventszeit!“, rief der Vereinsvorsitzende Werner Hektor. Mit Liedern und weihnachtlichen Texten wurden die Besucher auf die besinnliche Zeit eingestimmt. Beim letzten Lied mischten sich die Berg- und Hüttenleute unters Publikum, jetzt wurde gemeinsam gesungen. „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“, schallte es durch die Ortsmitte.



Anschließend wurden wärmender Glühwein und Kinderpunsch ausgeschenkt. Der Schwibbogen leuchtet nun in jeder Nacht. Erst an Mariä Lichtmess, also am 2. Februar, wird die Beleuchtung wieder ausgeschaltet.

Die kleine Feier der Vereinigung der Berg- und Hüttenleute gehörte zur Aktion „Ökumenisches Adventsfenster“ der katholischen Kirchengemeinde Heilig Kreuz im Warndt und der evangelischen Kirchengemeinde Völklingen-Warndt. In der Zeit des Wartens, dem Advent, laden viele Menschen, Gruppierungen und Vereine der beiden christlichen Kirchen zu einer kurzen Zeit der Ruhe und Besinnung vor ihren Fenstern oder Türen ein. Am heutigen Dienstag ist das Awo Seniorenzentrum Ludweiler Gastgeber. Die Veranstaltung in der Spessartstraße 1 beginnt um 18 Uhr.