Großrosseln folgt Beispiel von Homburg Hohe Auflagen für Shisha-Bars wegen Gesundheitsgefahr

Großrosseln/Saarbrücken · Shisha-Bars sind vor allem bei jungen Leuten sehr beliebt. Doch Vorsicht: In Gaststätten kann das Kohlenmonoxid aus den Wasserpfeifen zur Gefahr werden. Die Grenz-Gemeinde Großrosseln hat deshalb scharfe Regeln zum Gesundheitsschutz erlassen. Eine saarländische Stadt hat damit bereits gute Erfahrungen gemacht.

 In einer Shisha-Bar steigt Rauch aus einer Wasserpfeife. Shishas sind beliebt, können aber gefährlich für die Gesundheit sein. Deshalb gibt es in den Kommunen häufig Kontrollen, wie stark der Kohlenmonoxidgehalt in der Luft in den Bars ist.

In einer Shisha-Bar steigt Rauch aus einer Wasserpfeife. Shishas sind beliebt, können aber gefährlich für die Gesundheit sein. Deshalb gibt es in den Kommunen häufig Kontrollen, wie stark der Kohlenmonoxidgehalt in der Luft in den Bars ist.

Foto: dpa/Soeren Stache

Nach dem Vorbild der Stadt Homburg hat nun auch die Gemeinde Großrosseln eine Allgemeinverfügung zu Wasserpfeifen (Shishas) in den Gaststätten erlassen und damit Betreibern hohe Auflagen für den Betrieb gemacht. Grundlagen sind das Nichtraucherschutzgesetz und das Gesetz zum Schutz der Gäste von Gaststättenbetrieben gegen Gefahren für Leben oder Gesundheit. So ist nach der Allgemeinverfügung das Rauchen und Bereitstellen von Wasserpfeifen in Gaststätten nur dann erlaubt, wenn sichergestellt wird, dass eine bestimmte Konzentration von Kohlenmonoxid (CO) nicht überschritten wird. Deshalb ist zum Beispiel eine fachgerecht installierte Be- und Entlüftung zwingend vorgeschrieben. Die ausreichende Leistungsfähigkeit der Luftanlage müsse eine Fachfirma oder ein Schornsteinfeger belegen.