Großrosseler Grundstücksgeschäfte – in Zahlen

Großrosseler Grundstücksgeschäfte – in Zahlen

Die Gemeinde Großrosseln hat in den vergangenen Wochen mehrere Gebäude erworben und verkauft. Die Entscheidungen dafür fielen jeweils in nichtöffentlichen Sitzungen des Gemeinderats. Daher wurden die Summen, die die Kommune für die Bauten aufwenden muss beziehungsweise erhalten wird, bisher nicht öffentlich bekannt.Auf SZ-Nachfrage hat Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD ) nun Zahlen genannt.

Der Kaufpreis für das Warndthotel Waibel in Karlsbrunn, das die Gemeinde als Unterkunft für 40 bis 50 Kriegsflüchtlinge nutzen will, beläuft sich auf 499 000 Euro. Hinzu kommen die üblichen Nebenkosten . Ein Mehrfamilienhaus im Großrosseler Apfeltal, gleichfalls als Flüchtlingsquartier eingeplant - für 14 bis 15 Personen - , hat 140 000 Euro gekostet, ebenfalls plus Nebenkosten . An Einnahmen erwartet Großrosseln einen "Paketpreis" von 1,05 Millionen Euro: Die ehemaligen Schulgebäude in Karlsbrunn und Dorf im Warndt sowie das Karlsbrunner Feuerwehrgerätehaus sind an die Curamed verkauft.

Welchen Anteil am Kaufpreis für die Flüchtlingsquartiere die Kommune selbst tragen muss, steht nach Dreistadts Auskunft noch nicht exakt fest. Zuschüsse dafür kämen aus mehreren Töpfen, und vom Land gebe es noch keinen Förderbescheid.

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