Wir möchten auf unserer Webseite Cookies und pseudonyme Analysetechniken auch unserer Dienstleister verwenden, um diesen Internetauftritt möglichst benutzerfreundlich zu gestalten.

Außerdem möchten wir und unsere Dienstleister damit die Besuche auf unserer Webseite auswerten (Webtracking), um unsere Webseite optimal auf Ihre Bedürfnisse anzupassen und um Ihnen auf unserer Webseite sowie auch auf Webseiten in verbundenen Werbenetzwerken möglichst interessante Angebote anzeigen zu können (Retargeting).

Wenn Sie dieses Banner anklicken bzw. bestätigen, erklären Sie sich damit jederzeit widerruflich einverstanden (Art. 6 Abs.1 a DSGVO).

Weitere Informationen, auch zu Ihrem jederzeitigen Widerrufsrecht, finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.

| 20:24 Uhr

Nikolaus in St. Nikolaus
Ein Bus für den heiligen Bischof

Ankunft am Dorfkreuz: Sankt Nikolaus in Begleitung der Berg- und Hüttenleute in St. Nikolaus.
Ankunft am Dorfkreuz: Sankt Nikolaus in Begleitung der Berg- und Hüttenleute in St. Nikolaus. FOTO: Thomas Seeber
St. Nikolaus. Mehr als sechs Jahrzehnte ist die Tradition schon alt: In St. Nikolaus im Warndt hat der Orts-Patron wieder kleine Geschenke an die Kinder verteilt. Von Thomas Annen

Der Nikolaus hat zurzeit alle Hände voll zu tun. Um es rechtzeitig zu den vielen Verabredungen mit den Kindern zu schaffen, setzt er auf verschiedene Beförderungsmittel. Mal kommt er zu Fuß, mal mit dem Schiff. Oder er schwebt direkt vom Himmel ein. In seinen Heimatort St. Nikolaus wird der heilige Mann am Dienstagnachmittag mit einem eigenen Bus chauffiert. Ein Navi brauchte er für die Anreise sicher nicht, den Weg kennt er im Schlaf: Bereits zum 61. Mal beschenkt der heilige Mann die Kinder in St. Nikolaus.

Hunderte kleiner und großer Fans strömen zum Empfang am Dorfkreuz. Während ein paar Kinder vor der Ankunft schnell noch eine Runde Nachlauf spielen, wärmen sich einige Erwachsenen mit einem Glühwein. „Habt ihr auch Kinderpunsch?“, fragt eine Mutter. Na klar!

Wenig später biegt der mit vielen Motiven dekorierte Bus um die Ecke: Schneeflocken sind ebenso zu sehen wie der Bischof beim Beantworten der Kinderbriefe. In der Ortsmitte wird der Gast mit Live-Musik begrüßt,  Grundschüler singen und flöten. „Die Fahrt war herrlich“, verrät der Nikolaus auf Nachfrage eines Kindes. Eskortiert wird er von den Berg- und Hüttenleuten Dorf im Warndt.

Die begehrten Tüten gibt‘s aber erst oben auf dem Nikolausplatz vor dem Weihnachtspostamt. An der Alten Schule haben auch schon die Buden des Nikolausmarktes geöffnet. Der heilige Mann erklärt, wie man dorthin gelangt: Der Nikolaus fährt vor, die Kinder folgen. So weit der Plan. Der Nachwuchs bevorzugt jedoch ein anderes Drehbuch: Er marschiert vorneweg, der Bus reiht sich erst hinten ein.

Dann ist es endlich soweit. „Jedes Kind kriegt eine Tüte“, versichert der Bischof auf der Bühne. Das müsste klappen: 950 Tüten haben seine fleißigen Helfer gepackt.

Die meisten Jungs und Mädchen holen sich das Geschenk alleine ab, andere setzten auf die Unterstützung von Mama oder Papa. Sie trauen sich nicht ohne Begleitung oder sind einfach noch zu klein zum Laufen. Der Nikolaus nimmt sich Zeit, und so manches Kind landet auf seinem Schoß. Ein perfektes Fotomotiv! Die Kamera klickt, der Schnappschuss fürs Familienalbum ist im Kasten.