Dorf im Warndt hat Angst um seine Kirmes

Dorf im Warndt hat Angst um seine Kirmes

Im August soll Kirmes in Dorf im Warndt gefeiert werden. Das Problem: Der Platz ist noch nicht fertig. Und das Jugendzentrum hat noch keine Toiletten. Der Ortsrat hat nun diese Missstände reklamiert.

Über den zukünftigen Fest- und Kirmesplatz wurde am Dienstagabend im Ortsrat Dorf im Warndt diskutiert. Er soll zwischen Kindergarten und Schützenhaus entstehen und auch den ehemaligen Bolzplatz einschließen. Auf dem alten Kirmesplatz steht inzwischen der neue Kindergarten.

Im März hatte der Ortsrat den Schaustellern bereits unter Vorbehalt grünes Licht gegeben, Mitte August soll das bunte Treiben am neuen Standort über die Bühne gehen. Das Problem: Der vorgesehene Platz ist noch nicht fertig. So müssen noch Baumstümpfe samt Wurzeln entfernt werden. "Wir wissen nicht, wo wir dran sind", klagte Ortsvorsteher Werner Hektor (SPD ) während der Sitzung im Heim der Arbeiterwohlfahrt . Er will nun kurzfristig das Gespräch mit Bürgermeister Jörg Dreistadt (SPD ) suchen und das Thema gegebenenfalls im Gemeinderat ansprechen.

Unzufrieden ist der Ortsrat auch mit der Situation des Jugendzentrums hinter der Mehrzweckhalle. Wenn die jungen Leute auf die Toilette müssen, haben sie ein Problem. Im Container-Domizil gibt es kein WC. Schon länger ist die Anschaffung eines Toiletten-Containers im Gespräch. Doch auf ein stilles Örtchen wartet der Nachwuchs bisher vergeblich. Auf Antrag der CDU sprachen sich die Kommunalpolitiker nun einstimmig dafür aus, einen weiteren Einzelcontainer zur Einrichtung einer WC-Anlage zu besorgen.

Geschlossen wurde auch der SPD-Antrag unterstützt, die Einbahnregelung in der Rosenstraße aufzuheben. Nach der Schließung des Kindergartens herrscht nämlich in dem Bereich weniger Verkehr. Die zuständige Ortspolizeibehörde, erklärte Ortsvorsteher Hektor, habe bereits Zustimmung signalisiert.

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