| 20:24 Uhr

Bundespolizei-Einsatz im Warndt
Bundespolizei fahndet erfolgreich im Warndt

Dieter Schwan, Sprecher der
Bundespolizei.
Dieter Schwan, Sprecher der Bundespolizei. FOTO: Matthias Zimmermann
Ludweiler/Großrosseln. Am Dienstag waren Fahndungsbeamte der Bundespolizei im Warndt unterwegs, vor allem in Ludweiler und Großrosseln. „Es war ein erfolgreicher Einsatz“, schreibt Pressesprecher Dieter Schwan in seiner Mitteilung. Die Beamten verbuchten bei ihren Kontrollen mehrere Fahndungserfolge. Dass die ausschließlich Menschen von der anderen Seite der Grenze betrafen, sei reiner Zufall, sagt Schwan.

Am Dienstag waren Fahndungsbeamte der Bundespolizei im Warndt unterwegs, vor allem in Ludweiler und Großrosseln. „Es war ein erfolgreicher Einsatz“, schreibt Pressesprecher Dieter Schwan. Die Beamten verbuchten bei ihren Kontrollen mehrere Fahndungserfolge. Dass die ausschließlich Menschen von der anderen Seite der Grenze betrafen, sei reiner Zufall, sagt Schwan.


Ein 52-jähriger Franzose muss jetzt für 90 Tage in die Justizvollzugsanstalt Ottweiler, da die Staatsanwaltschaft Saarbrücken den Mann wegen Körperverletzung mit Haftbefehl suchte und er den haftbefreienden Betrag von rund 1900 Euro nicht zahlen konnte. Damit er Weihnachten zu Hause verbringen kann, versuchte er zuerst, sich der Verhaftung durch Flucht – zu Fuß – zu entziehen. Aber die Beamten stellten ihn kurz vor dem Grenzübertritt. Zu seinem Pech fand man bei ihm noch 3,3 Gramm Haschisch. Ein Strafverfahren wegen unerlaubten Besitzes von Betäubungsmitteln wurde eingeleitet. Ebenso bei einem 17-jährigen Franzosen, der sich der polizeilichen Kontrolle unterziehen musste: Der junge Mann hatte  3,9 Gramm Marihuana dabei. Bei einem 29-jährigen Franzosen fanden die Polizisten ein Einhandmesser. Sie stellten es sicher, den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Ein 28-jähriger Autofahrer aus Frankreich hatte Drogen konsumiert. Er muss sich nun verantworten wegen Führens eines Fahrzeuges unter Betäubungsmitteleinfluss. Und bei einem 27-jährigen Franzosen wurde der Wohnsitz für die Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt, die den Mann wegen Betruges sucht.

Für den Schwerpunkt-Einsatz der Bundespolizei im Warndt gab es keinen speziellen Anlass, sagt Pressesprecher Schwan auf Nachfrage.  Und: Die Bundespolizei habe im Umkreis von 30 Kilometern zur Grenze jederzeit das Recht zu „verdachtsunabhängigen“ Kontrollen.