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BI ruft Bürger auf zur Teilnahme an Geruchs-Studie

Dorf im Warndt. Das im Sommer 2014 begonnene Forschungsprojekt über Geruchsbelästigungen im Warndt hat - wie berichtet - bisher keine greifbaren Ergebnisse gezeitigt. Dennoch werde es erst einmal fortgeführt, hat Umweltminister Reinhold Jost (SPD ) bei der öffentlichen Präsentation gesagt. red

Die Bürgerinitiative (BI) "Saubere Luft für die Warndtkommunen" hofft für die zweite Testphase auf bessere Voraussetzungen. Die BI-Vorsitzender Heike Schreiner erklärte, das Spektrum der Gerüche, die von der Carlinger Chemieplattform stammen könnten, sei komplexer, als in der Studie bisher zugrunde gelegt. Und die Teilnehmer müssten im Vorfeld besser geschult werden. Wichtig sei auch, dass nun in einer wärmeren Jahreszeit gemessen werde, zu der die Menschen häufiger im Freien seien. Schreiner rief BI-Mitglieder und Warndt-Bewohner auf, sich aktiv an der Studie zu beteiligen.

Ihr Stellvertreter Adriano Pitillo ergänzte, die Laien-Teilnehmer müssten stärker in das Projekt eingebunden werden, auch durch bessere Öffentlichkeitsarbeit. Wenn es keine Rückmeldungen gebe zur Dauer und zum Stand des Projektes, leide die Motivation der Teilnehmer.

Außerdem, so Pitillo, müsse der schon zur ersten Testphase angekündigte Sensor auf französischer Seite unbedingt installiert werden, da er gleichsam ein "Referenzsensor" sei.