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Ausverkauftes Haus bei „Hinne Hott“ in Nassweiler

Kostenpflichtiger Inhalt: Fastnacht : „Hinne Hott“ in Nassweiler war ausverkauft

Auch die zweite Kappensitzung war mal wieder ein voller Erfolg. Viel Beifall für das Männerballett. Zuvor schon hatten junge und alt gediente Talente ihr Können in Nassweiler gezeigt.

Von 20.11 Uhr bis weit nach Mitternacht wurde in Nassweiler bei der zweiten Kappensitzung der Karnevalsgesellschaft „Hinne Hott“ die Fastnacht gefeiert. Letzte Karten gab es für Spätentschlossene an der Abendkasse des Dorfgemeinschaftshauses, wo die Narren aus dem Grenzort ein stattliches Programm auf die Beine gestellt hatten. Zuvor war ein ausverkauftes Haus gemeldet worden, einige Rückläufer machten es dann möglich, doch noch Teil der Sitzung in Nassweiler an diesem Abend sein zu können.

„Für alle Jecken dieser Welt wird Nassweiler zum Narrenzelt“, war das Motto, das auch den Sessionsorden ziert. Nachdem Bianka Dirk den Einmarsch befohlen hatte, zeigte die Jugendgarde ihr Können. Dann stieg Thomas Woll vom KV Kutzhof in die Bütt. Marie Ines Urban hatte lange trainiert und wagte sich als Tanzmariechen zum Soloauftritt in die Narhalla, die die Vorführung närrisch bejubelte. Karsten Deetz präsentierte närrische Nachrichten, dann tanzte Ballettlehrerin Larissa Quinten mit ihren Eleven und beteiligte sich aus ihrer Nassweiler Ballettschule heraus am Gelingen des Abends.

Frank Schmidt von der Karnevalsgesellschaft „Die Peikler“ aus Differten machte „den August“ in der Bütt, Tanzmariechen Dana Brück, die Junioren- und die Aktivengarde brachten Rhythmus in die Halle, bis das Männerballett den krönenden Abschluss bildete – weniger grazil aber mit tosendem Beifall bedacht vor dem Finale aller Akteure mit einem stattlichen Eigenanteil aus Nassweiler.