Aderlass bei Freien Wählern

Völklingen/Großrosseln. Bei den Freien Wählern in der Region bröckeln die Fronten. Stadtratsmitglied Karl-Heinz Remark (Foto: privat) hat gestern seinen Austritt aus der Vereinigung der Freien Wähler in Völklingen erklärt

Völklingen/Großrosseln. Bei den Freien Wählern in der Region bröckeln die Fronten. Stadtratsmitglied Karl-Heinz Remark (Foto: privat) hat gestern seinen Austritt aus der Vereinigung der Freien Wähler in Völklingen erklärt. Und Hans-Georg Schneider (Foto: hj), Ortsvorsteher von Emmersweiler und zweiter Beigeordneter der Gemeinde Großrosseln, gehört nach Angaben bei der jüngsten Gemeinderatssitzung nicht mehr der Rosseler FWG-Ratsfraktion an.Remark erklärte zu seinem Austritt, er habe vor der Stadtratswahl versprochen, er werde sich für die Stadt und ihre Bürger einsetzen. Er wolle sich sein Handeln von keiner Dachorganisation vorschreiben lassen und sich auch nicht von einzelnen Fraktionen vereinnahmen lassen, wie dies bislang oft und sehr einseitig vorgekommen sei. Es gelte, Probleme zu lösen und nicht, alles zu verwerfen, was von der Gegenpartei vorgeschlagen werde. Remark, der auch Vorsitzender des VdK-Ortsverbandes Völklingen (560 Mitglieder) ist, will weiter im Stadtrat mitarbeiten. Es scheint möglich, dass er sich der neuen Formation "Pro Völklingen" anschließt. Berthold Annel bleibt als einziger Vertreter der Freien Wähler im Stadtrat zurück.Schneiders politische Ämter hängen nicht von einer FWG-Zugehörigkeit ab. Der frühere SPD-Politiker war erst im Juli 2009 einstimmig als Ortsvorsteher wiedergewählt worden. < Weiterer Bericht folgt er