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Positive Bilanz
Nikolaus erhielt so viele Kinder-Briefe wie noch nie

St. Nikolaus. Wieder ein Rekord im kleinen Warndt-Ort St. Nikolaus: Erneut ist die Zahl der beantworteten Kinderbriefe im Nikolauspostamt gestiegen. Wie Peter Gerecke, Vorsitzender des Festausschusses St. Nikolaus, jetzt bilanziert, wurden von den 35 ehrenamtlichen Helfern an 46 Tagen, vom 16. November bis zum 31. Dezember, insgesamt 24 146 Kinderbriefe aus 42 Ländern beantwortet. Von Ulrike Paulmann

Diese Zahl übertrumpft damit noch den bisherigen Rekord aus dem Jahr 2017, als es 22 583 Kinderbriefe gab. Der Zuwachs von 1563 Briefen im Jahr 2018 bedeutet eine Steigerung von 6,9 Prozent. Gerecke und sein Team freuen sich über den „immer größer werdenden Bekanntheitsgrad“. Der, so der Vorsitzende, komme vor allem durch das Internet.


20 577 Sendungen (85,2 Prozent) blieben in Deutschland, 3569 Antwortschreiben (14,8 Prozent) gingen ins Ausland. „Die meisten, 1469 Stück der ausländischen Kinderbriefe, kamen auch in diesem Jahr aus Taiwan, gefolgt von Frankreich mit 546 Briefen und Russland mit 357“, so Gerecke. In diesem Jahr sei der südostasiatische Staat Myanmar als neues Land hinzugekommen. Die Antwortschreiben ins Ausland wurden in die Sprachen Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Russisch, Polnisch und ins Chinesische übersetzt.

Neu war in der zu Ende gegangenen Saison, dass der Nikolaus nun auch in Blindenschrift an die Kinder schrieb – sechs solcher Briefe wurden verschickt, so Gerecke.



Schon seit 1966 wenden sich Kinder aus aller Welt in der Vorweihnachtszeit mit ihren Wünschen und Grüßen an den Nikolaus aus St. Nikolaus (Gemeinde Großrosseln). Ehrenamtliche des Festausschusses St. Nikolaus organisieren die Kinderbriefaktion und das Nikolauspostamt in der Alten Schule. Sie werden dabei stets in vielfältiger Weise von der Deutschen Post unterstützt.