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Gesundheitsamt des Regionalverbandes leitet Atemmasken weiter

Regionalverband Saarbrücken : 2000 zertifizierte Masken für die Pflegegesellschaft

Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes will den Altenheimen dabei helfen, weitere Corona-Infektionen zu verhindern.

Das Gesundheitsamt des Regionalverbandes hat „2000 zertifizierte FFP2-Masken aus eigenen Beständen an die Saarländische Pflegegesellschaft geschickt“, von wo aus die Masken an jene Seniorenheime verteilt werden sollen, bei denen der Bedarf an Masken am größten ist. Das hat die Pressestelle des Regionalverbandes am Dienstag bekannt gegeben.

Dazu erläuterte Regionalverbandsdirektor Peter Gillo: „Wir können unsere älteren Mitmenschen in den Heimen nur schützen, wenn wir die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Maßnahmen dort konsequent umsetzen. Ein Problem dabei ist der Mangel an entsprechender Schutzkleidung.“ Und um den zu beheben, habe das Gesundheitsamt nun die Masken verschickt.

Den Hintergrund schildert die Pressestelle des Regionalverbandes wie folgt: Die Corona-Pandemie habe aktuell auch fünf Altenpflegeheime im Regionalverband erreicht. Insgesamt lägen dem Gesundheitsamt des Regionalverbandes über 80 positive Corona-Tests von Bewohnerinnen und Bewohnern vor. Auch mehrere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mancher Einrichtungen seien erkrankt.

Rund die Hälfte der Fälle sei aus der Seniorenresidenz „Viktoria“ der Arbeiterwohlfahrt (Awo) in Püttlingen gemeldet worden. Weitere betroffene Einrichtungen seien das Caritas Seniorenhaus Bischmisheim, das Saarbrücker Egon-Reinert-Haus der Stiftung Saarbrücker Altenwohnstift, das Saarbrücker Seniorenzentrum Johanna-Kirchner-Haus und das Seniorenheim der Barmherzigen Brüder in Rilchingen-Hanweiler. Die Einrichtungen stünden vorsorglich unter Quarantäne. Gleichzeitig versichert die Pressestelle des Regionalverbandes: „Umgekehrt sind aber auch knapp 90 Prozent der 47 Senioren-Einrichtungen im Regionalverband noch nicht von Corona-Erkrankungen betroffen.“