Geplantes Mahnmal für verfolgte Schwule und Lesben in Saarbrücken: LSU Saar will offenen Ideenwettbewerb

Gedenken an verfolgte Homosexuelle : Mahnmal: Verband will offenen Ideenwettbewerb

Der Vorstand des Landesverbandes Saarland der Lesben und Schwulen in der Union (LSU Saar) begrüßt das Vorhaben der Stadt, ein Mahnmal für die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgten Schwulen und Lesben zu errichten.

Allerdings, so der Landesvorsitzende Thomas W. Schmitt, wolle man die Suche nach einem Standort für die Gedenkstätte nicht der Stadt alleine überlassen. Gemeinsam mit der CDU-Stadtratsfraktion spreche man sich grundsätzlich für einen offenen Ideenwettbewerb hinsichtlich der Gestaltung des Mahnmals und dessen Standort aus. Aus Sicht des Landesverbandes wäre zum Beispiel der Platz am Brunnen in der Obertorstraße gegenüber der Mainzer Straße als Standort vorstellbar.

Mit dem Mahnmal würde nicht nur der Opfer jahrzehntelanger Verfolgung gedacht werden, sondern zugleich ein „deutliches und beständiges Zeichen gegen Ausgrenzung und für Akzeptanz und Toleranz gegenüber Schwulen und Lesben, auch in unserer Landeshauptstadt, gesetzt werden“.