| 20:19 Uhr

DJK sieht sich nicht als Masters-Favorit
Gelingt Saarwellingen das „Titel-Triple“?

So sehen Siegerinnen aus: Die Saarwellingerinnen holten 2016 und 2017 den Masters-Titel.
So sehen Siegerinnen aus: Die Saarwellingerinnen holten 2016 und 2017 den Masters-Titel. FOTO: rup
Saarbrücken. Die DJK gewann 2016 und 2017 das Masters, sieht sich aber nicht als Favorit für die nächste Hallenrunde.

Eine Woche nach den Herren startet auch bei den Frauen die Qualifikations-Serie für das Hallenmasters. Das Turnier des FC Niederlinxweiler im Sportzentrum St. Wendel (17. Dezember) ist die erste von neun Masters-Veranstaltungen. Gesucht werden sieben Teilnehmer für das 16. Frauen-Masters des Saarländischen Fußball-Verbandes am 18. Februar an der Saarbrücker Hermann-Neuberger-Sportschule.


Sicher beim Endturnier dabei ist Titelverteidiger DJK Saarwellingen. Der Regionalliga-Aufsteiger gewann das Masters in den vergangenen beiden Jahren. 2016 setzte sich die DJK im Endspiel mit 3:1 gegen Masters-Rekordsieger SV Dirmingen (sieben Siege) durch. 2017 gab es ein 2:0 im Endspiel gegen den 1. FC Saarbrücken II. In diesem Winter kann Saarwellingen also das „Titel-Triple“ perfekt machen. Doch Trainerin Ramona Weyrich ist skeptisch. „Klar ist das möglich, aber die Wahrscheinlichkeit, das Ding drei Mal in Folge zu gewinnen, halte ich nicht für besonders hoch“, sagt die 34-Jährige. Der Grund: „Es gibt ganz viele Mannschaften, die ein ähnliches Niveau wie wir haben.“

Weyrich denkt dabei vor allem an die drei anderen Regionalligisten Dirmingen, Saarbrücken II und 1. FC Riegelsberg. „Zudem hat bei uns in dieser Saison die Feldrunde Priorität“, ergänzt Weyrich. Aufsteiger Saarwellingen kämpft in der Regionalliga gegen den Abstieg – und bestreitet eine Woche nach dem Masters-Endturnier seine erste Rückrunden-Begegnung.



Nach dem Auftakt-Turnier des FC Niederlinxweiler gibt es bei den Frauen noch acht Qualifikations-Turniere im neuen Jahr. Ausrichter sind dabei die SG Morscholz-Steinberg (6. Januar), der 1. FFC Dudweiler und die DJK St. Ingbert (beide am 13. Januar), der SV Wahlen-Niederlosheim (20. Januar), der 1. FC Riegelsberg (21. Januar), der SV Hofeld (28. Januar), der SC Falscheid (3. Februar) und die 1. FFG Homburg (4. Februar).