Geistkirch Verlag in Saarbrücken stellt neues Buch „Geheimtipps – Straßburg und Vogesen“ vor

Neues Buch „Geheimtipps – Straßburg und Vogesen“ : Schlemmen und Staunen im Elsass

Volker Knopf führt in „Geheimtipps – Straßburg und Vogesen“ zu 55 ungewöhnlichen Zielen in der französischen Nachbarregion.

Zwischen buntem Herbstlaub und Weihnachtsmarktduft mal wieder Lust auf einen Trip ins benachbarte Elsass ? Hier locken nicht nur Straßburger Münster, die Quelle der Saar am Vogesen-Berg Donon, Edelzwicker und Petite-France-Romantik mit Storchennestern – sondern auch das älteste Weinfass der Welt, die größte Käseglocke des Kontinents sowie die wohl traditionsreichste Baguette-Bäckerei und der beste Konfitüren-Hersteller Frankreichs. So jedenfalls verrät es ein gerade im Saarbrücker Geistkirch-Verlag erschienenes neues Buch „Geheimtipps Straßburg und Vogesen“ des 52-jährigen badischen Autors Volker Knopf aus Karlsruhe.

Das mit vielen Farbfotos angereicherte Buch gibt auf mehr als 200 Seiten Tipps zu 55 ungewöhnlichen Reisezielen in der französischen Nachbarregion samt Kartenausschnitten, Anschriften, Telefonnummern, Öffnungszeiten und Web-Adressen. Aufgelistet ist da beispielsweise die im Gebäude des ehemaligen nationalen Reitgestüts in Straßburg untergebrachte Brasserie Les Haras, in der der elsässische Drei-Sterne-Koch Marc Haeberlin Regie führt und die ein „Menu du jour“ zwischen 25 Euro (werktags) und 36 Euro (samstags) anbietet. Das laut Buch „älteste Weinfass der Welt“ mit einem inzwischen umgefüllten Weißwein aus dem Jahr 1472 ist im Keller des Straßburger Hospiz-Krankenhauses zu bestaunen.

Rendezvous mit Tetris und Super Mario: Das Pixel-Museum in Schiltigheim ist das erste seiner Art in Frankreich. Die Einrichtung öffnete 2017 ihre Pforten. Foto: Volker Knopf/Geistkirch Verlag/Volker Knopf

Die „größte Käseglocke der Welt“ ist der Hingucker am Lokaleingang des Restaurants „La Cloche a fromage“ in der Europa-Metropole mit ihren diversen EU-Institutionen. Als „Königin der fleischlichen Genüsse“ porträtiert der Autor die Straßburger Marktfrau und Metzgermeisterin Christine Spiesser, die Besuchern gerne die zwischen Sauerkraut und Baeckoffe deftig daherkommende elsässische Küche erläutert. In Straßburg und Umgebung listet das Buch zudem Micro-Brasserien mit mehr als 400 Biersorten auf, dazu die älteste französische Bäckerei aus dem Jahr 1602 (Patisserie Rohmer in Rosheim) sowie das Tomi Ungerer-Museum und das neue, hinter einer schmucken Villen-Fassade liegende Pixel-Museum, das sich mit der noch jungen Geschichte von Video-und Computerspielen befasst.

In den Vogesen beschreibt und illustriert Autor Knopf unter anderem Bonbonfabriken und Eclair-Hersteller, den für Kreationen wie Karotte und Gewürzweinbrand oder Löwenzahn-Blüte zum „Meister der Marmelade Frankreichs“ gekürten Fabrice Krencker, sowie ein Schnapsmuseum mit Absinth-Fabrikation.

Hervorgehoben werden von ihm zudem ein Mundart-Museum unweit von Colmar, das sich der vom Aussterben bedrohten dritten Sprache im Elsass („Welsch“) widmet oder auch die zwölf Meter hohe Nachbildung der Freiheitsstatue New Yorks des Elsässers Auguste Bartholdi am Verkehrskreisel bei Colmar. „Es gibt in dem Buch eine Vielzahl von Tipps, von denen auch ich die weitaus meisten bisher nicht kannte“, sagt Geistkirch-Verleger Florian Brunner. Und zu Autor Volker Knopf meint er, der sei schon mit seinem Vorgänger-Buch „Geheimtipps Nordvogesen und Krummes Elsass“ erfolgreich gewesen.

Cover: Geheimtipps Straßburg und Vogesen von Volker Knopf. Foto: Volker Knopf/Geistkirch Verlag/Volker Knopf

Geheimtipps – Straßburg und Vogesen von Volker Knopf: Broschur, 208 Seiten mit 197 Farbfotos und Karten. Geistkirch-Verlag; ISBN 978-3-946036-97-5. 19,80 Euro

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