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Gegen Rassismus und Coronamaßnahmen: Samstag vier Demos in Saarbrücken

Keine Störungen : Vier Demos in Saarbrücken

Bei mehreren Versammlungen trafen sich in der Landeshauptstadt hunderte Teilnehmer – und setzten sich für sehr verschiedene Zwecke ein.

Zu gleich vier Demonstrationen hatten Veranstalter an diesem Samstag in Saarbrücken aufgerufen. Die meisten Teilnehmer zog die Aktion gegen Rassismus an. Unter dem Banner „Black Lives Matter“ (Schwarze Leben zählen) übten die Demonstranten Solidarität mit der US-amerikanischen Bewegung gegen die Diskriminierung von Schwarzen. Gleichzeitig prangerten sie die auch Missstände in Deutschland an. Etwa 300 Personen fanden sich dazu vor der Congresshalle ein, wie die Polizei berichtet – deutlich weniger als noch in der vorigen Woche. Der Verein Haus Afrika hatte die von 16 Uhr bis 17 Uhr dauernde Kundgebung organisiert. Laut einer Mitteilung der Polizeiinspektion gab es währenddessen einen medizinischen Notfall, weshalb ein Krankenwagen gerufen werden musste. Ansonsten habe es jedoch keine Störungen gegeben.

Bei der Neuauflage der Anti-Rassismus Demo waren deutlich weniger Menschen gekommen als noch in der Woche zuvor. Foto: BeckerBredel

Etwas früher kamen auf dem Tblisser Platz vor dem Staatstheater 80 Menschen zusammen, um gegen die Corona-Maßnahmen zu protestieren. Darüber hinaus demonstrierten Tierrechtler in der Bahnhofstraße gegen schlechte Bedingungen in der Tierhaltung. Das Aktionskomitee „Christen für das Leben" hielt bereits am Vormittag eine Versammlung im Bereich des Stadens mit dem Thema "Sühne und Bittgebet: Leben oder Tod?" ab.