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Fußballer des SC Halberg Brebach starten wegen Corona Gießkannen-Challenge

Fußball in Zeiten von Corona : Brebacher Kicker trotzen Corona mit „Gießkannen-Challenge“ (Video)

Was tun, wenn das Fußballtraining wegen des Coronavirus ausfällt? Die Fußballer des SC Halberg Brebach haben sich etwas Besonderes einfallen lassen, wie sie dennoch weiterhin Spaß am Kicken haben können.

Die Bekämpfung des Coronavirus hat den Spielbetrieb und die Trainings lahmgelegt, aber nicht die Freude der 600 Mitglieder des SC Halberg Brebach am Kicken! Da sie nicht mehr gemeinsam das Runde ins Eckige schießen können, haben sich die Kicker etwas Besonderes einfallen lassen, was garantiert nicht gegen die strengen Regeln der Ausgangsbeschränkung verstößt: Die Gießkannen-Challenge.

Dabei postieren die Spieler eine Gießkanne im heimischen Garten oder Hof und schießen sie - meist aus größerer Entfernung - präzise ab. Dabei kennt die Kreativität der Spieler keine Grenzen: Da fliegen Bälle über den Gartenzaun, den Wäschestände, Europaletten und eigens aufgestellte Leitern. Was zunächst wie ein Fehlschuss aussieht, entpuppt sich als besonders raffiniert, wenn der Ball von der Mauer zurückprallt und die Gießkanne umhaut. Ein besonders geschickter Spieler schießt die Gießkanne einem Erwachsenen vom Kopf.

„Die Idee dazu hatte unser Jugendtrainer Stefano Nobile“, sagt der Jugendleiter des SC Halberg Brebach, Stefan Salg, „wir haben über die WhatsApp Gruppe der verschiedenen Jugenden im Verein dazu aufgerufen und jeder der wollte konnte sich beteiligen. Und so ist eine stattliche Anzahl an Videos von Jung und Alt dazu gekommen. Darauf sind wir im Verein sehr stolz.“

Die Kinder und Jugendlichen versuchten, aus den schwierigen Zeiten ohne Training und Spielbetrieb das Beste zu machen. „Sie schicken uns über die Eltern immer wieder neue Videos aus ihrem Alltag“, sagt Salg. Der Verein hofft, dass sich die Situation bald wieder bessert. Aber eines ist Salg und seinen Sportsfreunden klar: „Gerade der Zusammenhalt ist zurzeit mehr als wichtig und vielleicht ziehen jetzt andere Vereine nach.“