| 20:41 Uhr

Landstraße bei Fischbach länger gesperrt
Frontaler Zusammenprall auf der L 127

Etliche Einsatzkräfte waren bei dem Unfall zwischen  Quierschied und Fischbach vor Ort.
Etliche Einsatzkräfte waren bei dem Unfall zwischen Quierschied und Fischbach vor Ort. FOTO: BeckerBredel
Quierschied. Schwerer Verkehrsunfall mit drei teils schwer verletzten Menschen.

Zu einem Verkehrsunfall mit drei zum Teil schwer  verletzten Menschen kam es am gestrigen Mittwoch (28. Februar)  gegen 10.30 Uhr auf der Landstraße 127 zwischen Quierschied und Fischbach  Nach Angaben der Polizei befuhr ein 85-jähriger Mann aus Quierschied mit seinem Auto die Landstraße  aus Quierschied kommend in Fahrtrichtung Fischbach. In Höhe des dortigen Bauhofs stand zu diesem Zeitpunkt eine 71-jährige Frau aus Quierschied mit ihrem Pkw hinter einem weiteren ebenfalls wartenden Fahrzeug, das nach links auf das Gelände des Bauhofs abbiegen wollte. Der 85-jährige Senior scherte aus bislang unbekanntem Grund in den Gegenverkehr aus, streifte den wartenden Pkw der 71-Jährigen am Heck und kollidierte frontal mit dem Auto eines entgegenkommenden 73-jährigen Mannes – ebenfalls- aus Quierschied.


Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug des 85-Jährigen mehrere Meter zurückgeschleudert, kippte nach rechts um und landete auf dem Dach. Das Fahrzeug des 73-Jährigen wurde durch den Aufprall um 180 Grad  gedreht und kam rechtsseitig neben der Richtungsfahrbahn Quierschied zum Stehen. Der 85-Jährige wurde von Ersthelfern des Bauhofs aus dem Fahrzeug geborgen und versorgt. Die beiden Männer wurden schwer, die Frau zumindest leicht verletzt.

Alle Beteiligte kamen in umliegende Krankenhäuser. An den Autos der beiden Männer aus Quierschied entstand Totalschaden; der Wagen der Frau wurde weniger demoliert.



Die ausgelaufenen Betriebsstoffe wurden durch die Feuerwehr und Mitarbeiter des Bauhofs beseitigt. Die Landstraße war für die Dauer des Einsatzes sowie die Bergung für etwa anderthalb Stunden gesperrt.

„Ein besonderer Dank gilt den Ersthelfern und Unterstützern vor Ort“, schreibt die Polizei-Inspektion abschließend.