Wehrleute beweisen ihre Fitness

Friedrichsthal. Sie ist das Sportabzeichen der Feuerwehr-Leute - die Leistungsspange in Gold, Silber oder Bronze. Am Samstag trafen sich vier Gruppen in Friedrichsthal (zwei aus Auersmacher sowie jeweils eine aus Heusweiler und Neuweiler), um die Prüfungen für die Abzeichen in Silber und Bronze abzulegen. Die Anstrengung stand den Wehrleuten ins Gesicht geschrieben

Friedrichsthal. Sie ist das Sportabzeichen der Feuerwehr-Leute - die Leistungsspange in Gold, Silber oder Bronze. Am Samstag trafen sich vier Gruppen in Friedrichsthal (zwei aus Auersmacher sowie jeweils eine aus Heusweiler und Neuweiler), um die Prüfungen für die Abzeichen in Silber und Bronze abzulegen. Die Anstrengung stand den Wehrleuten ins Gesicht geschrieben. "Das Abzeichen bekommt keiner geschenkt", sagte Wertungsrichter Markus Schmidt von der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsthal. Mit seinen Kollegen beobachtete er die Übungen. "Die Zeiten sind eng gesteckt. Da muss schon alles sitzen", betonte Schmidt und ergänzte: "Ohne monatelanges Training sind die Prüfungen nicht zu schaffen." Seit mehr als 35 Jahren richtet die Friedrichsthaler Wehr die Abnahme der Leistungsspange aus. "Das hat sich bewährt", meinte Regionalverbands-Brandinspekteur Reiner Schwarz. Die Friedrichsthaler stellen die Wertungsrichter und die Logistik für den Wettbewerb. Pünktlich um 8 Uhr waren die Wettkampfgruppen bei Schwarz und Anne Hauptmann, der Ersten Beigeordneten der Stadt Friedrichsthal, angetreten. Interessierte Beobachter waren Ralph Haag, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Regionalverband, sowie die Wehrführer Wolfgang Peter aus Püttlingen und René Comont aus Sulzbach. Comont erklärte: "Die Truppe aus Neuweiler hat ein ganzes Jahr jeweils zwei Mal in der Woche für die Leistungsspange trainiert, zusätzlich zu den normalen Diensten." Und während auf dem Platz Gruppen den praktischen Teil absolvierten, grübelten im Feuerwehrgerätehaus die Wehrleute über den theoretischen Fragen. Der praktische Teil besteht je nach Leistungsstufe aus einer Angriffsübung mit Wasserentnahme, Verteiler setzen, Absichern einer Straße, einer Brandbekämpfung unter Atemschutz sowie einer technischen Hilfeleistung. Der theoretische Teil befasst sich mit Fragen über Feuerwehr-Technik aus den Bereichen Wasserdruck, Maschinist und Gruppenführer. Außerdem müssen die Wehrleute verschiedene Knoten beherrschen. Hier hatte der Friedrichsthaler Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm die Aufsicht, auf dem Platz sein Stellvertreter Dieter Altmeier. Bei der Übergabe der Leistungsspangen an die vier Gruppen freute sich Brandinspekteur Schwarz: "Alle Wehrleute sind fit." Übrigens: Um die Verpflegung der Feuerwehrleute hat sich die Kochtruppe des Technischen Hilfswerks Friedrichsthal gekümmert. ll

Mehr von Saarbrücker Zeitung