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Wander-Premiere wirft ihre Schatten voraus

Wander-Premiere wirft ihre Schatten voraus

Friedrichsthal/Bildstock. Die Planungen sind abgeschlossen, die Routen ausgewählt. Es ist alles vorbereitet für die erste Kulturwanderung des Saarwaldvereins Bildstock. Am Sonntag, 6. September, findet sie statt. Start ist auf dem Hoferkopf. Ziel ist am Rechtsschutzsaal in der Hofstraße

Friedrichsthal/Bildstock. Die Planungen sind abgeschlossen, die Routen ausgewählt. Es ist alles vorbereitet für die erste Kulturwanderung des Saarwaldvereins Bildstock. Am Sonntag, 6. September, findet sie statt. Start ist auf dem Hoferkopf. Ziel ist am Rechtsschutzsaal in der Hofstraße. "Wir haben in unserer Stadt viele industriegeschichtlich sehr interessante Dinge, die wir bei dieser Wanderung ansteuern wollen", sagt Helmut Quint, Naturschutz- und Pressewart der Ortsgruppe. An jeder Station gebe es kurze geschichtliche Erläuterungen und Liedvorträge der vereinseigenen Mundartgruppe "Die Dippler", verrät Quint. Die Bildstocker planen überdies, eine solche Kulturwanderung alle zwei Jahre zu veranstalten. Als Themen für 2011 und 2013 sind die Relikte der Glasindustrie beziehungsweise Grenzsteine in der Region vorgesehen. Helmut Quint: "Wir haben noch viele gute Ideen." Doch zurück zur Premiere der Kulturwanderung des Saarwaldvereins Bildstock. Der Friedrichsthaler Bürgermeister Rolf Schultheis hält das Ganze für eine ausgezeichnete Idee. "Das ist mal etwas Neues", sagt er. Vor allem sei es toll, dass sich der Verein Gedanken darum mache, die Industriegeschichte der Stadt mehr Menschen näher zu bringen. Schultheis ist überzeugt: "Die Wanderung wird ein Erfolg". Start zur ersten Kulturwanderung ist um 11.15 Uhr am Hoferkopf. Die Gruppe wird von acht Wanderführern des Saarwaldvereins begleitet. Unterwegs gibt es zwei Verpflegungsstationen. Sie werden vom Roten Kreuz betreut. Die Tour führt vom Hoferkopf durch den Villinger Park zur ehemaligen Grube Helene und den Grühlingsstollen. Weiter geht es an der Bahnlinie entlang nach Bildstock. Dort führt die Route durch die Ketteler-Siedlung zum Saufangweiher und weiter zur Grubensiedlung Maybach. Danach wird die Erkehrshöhe angesteuert. Am Itzenplitzer Weiher vorbei geht es zum Bildstocker Bahnhof und von dort über das Schäferbrünnchen zum Endpunkt der zwölf Kilometer langen Tour, dem Rechtsschutzsaal. Dort werden dann Bürgermeister Rolf Schultheis und der Saarwaldverein eine Messingtafel als Hinweis auf den Saar-Lor-Lux-Kulturwanderweg, den "Warken-Eckstein-Weg", am Gebäude anbringen. Helmut Quint erzählt: "Die Tafel war schon mal dort angebracht. Irgendwann war sie verschwunden, ist aber wieder aufgetaucht. Wir haben sie dann restauriert." ll