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| 15:16 Uhr

Unter dem Ostschacht tut sich wieder was

Friedrichsthal. Im Rahmen eines groß angelegten Gesamtkonzeptes für das Wohngebiet Ostschacht in Friedrichsthal steht demnächst die Sanierungsmaßnahme in der Arndtstraße an. red

Seit Jahren häuften sich die Beschwerden über die immer zahlreicher werdenden Schlaglöcher in der Arndtstraße in Friedrichsthal . Aber nicht nur der Straßenbelag ist mürber geworden, auch die Entwässerungsleitungen haben ihre besten Tage bereits hinter sich, wie die Stadtpressestelle meldet.

Nun informierten Bürgermeister Rolf Schultheis und ein Team vom Entsorgungszweckverband Friedrichsthal die Öffentlichkeit über die anstehenden Arbeiten. Zunächst erklärte Ingenieur Tahar Fouaghla, dass die Arbeiten in der Arndtstraße in einem Gesamtkonzept eingebunden sind, das das gesamte Wohngebiet des Ostschachtes umfasst und nach Möglichkeit innerhalb der nächsten fünf Jahre abgearbeitet sein soll.

Im Vorfeld habe man das etwa zehn Kilometer lange Kanalsystem mittels Video-Befahrung analysiert und dann einen entsprechenden Sanierungsplan erstellt. Der Straßenbau stehe hierbei unter Federführung der Stadt.

Der erste Abschnitt der Sanierung beginnt an der Einmündung der Arndt- in die Ostschachtstraße. Dort müssten die Arbeiten in offener Bauweise ausgeführt werden, um den bestehenden Mischwasserkanal durch ein neues Rohr zu ersetzen. Die restlichen Arbeiten würden in der Straße mit dem sogenannten Inliner-Verfahren erledigt. Lediglich die Schächte sowie einzelne Hausanschlüsse und Straßeneinläufe würden in offener Bauweise erneuert. In diesen Bereichen sei eine Sperrung wegen der beengten Straßenverhältnisse unvermeidbar.

Im Zuge des Straßenausbaues werden im Anschluss an die Kanalarbeiten die Bordsteinbänder erneuert beziehungsweise reguliert, die anliegende Rinne aus Pflastersteinen wird entfernt. Die Sanierung der Straße sieht nach Herstellung einer Schotterschicht einen Zweischichtenaufbau vor. Dies bedeutet, dass im ersten Zuge eine Binderschicht eingebaut wird, auf diese Tragschicht kommt dann eine Feindecke aus Asphaltbeton mit entsprechendem Profil zwecks Wasserführung. Für die genannten Arbeiten ist eine Vollsperrung des Straßenbereiches unumgänglich. Die Anlieger werden rechtzeitig informiert. Dank der vorgestellten Bauweise bleibt die Maßnahme für die Eigentümer kostenfrei, so die Stadtpressestelle weiter.

Der öffentliche Busverkehr nimmt während der Baumaßnahme die alte Streckenverbindung über die Straße im Grühlingswald auf, sodass der Ostschacht an die Busverbindung angeschlossen bleibt.