Schlagloch-Piste wird repariert

Sulzbach. Es war Anfang dieser Woche, als sich mal wieder ein Leser über den katastrophalen Zustand der Ostschachtstraße zwischen Sulzbach und Friedrichsthal beschwerte. Die Schlaglöcher hätten sich seit dem harten Winter erheblich vergrößert, niemand kümmere sich darum

Sulzbach. Es war Anfang dieser Woche, als sich mal wieder ein Leser über den katastrophalen Zustand der Ostschachtstraße zwischen Sulzbach und Friedrichsthal beschwerte. Die Schlaglöcher hätten sich seit dem harten Winter erheblich vergrößert, niemand kümmere sich darum. Nun aber kam prompt die freudige Nachricht: Am Mittwochabend hat der Bauausschuss des Sulzbacher Stadtrates auf Vorschlag der Verwaltung beschlossen, dass die Straße repariert wird. Eine neue Asphaltdecke soll sie auf einer Länge von 235 Metern erhalten. Das Ganze kostet knapp 14 000 Euro und soll schnellstmöglich von einer schon ins Auge gefassten Baufirma bewerkstelligt werden. Bereits Ende Februar, als sich das ganze Ausmaß des extrem frostigen Winters zeigte, hatte sich eine Leserin über den Zustand der Ostschachtstraße beklagt. Täglich fuhr und fährt Katrin Heinig mit ihrem Smart Roadster die Strecke, um von und nach Friedrichsthal zu gelangen. Eines Tages aber reichte es ihr, und sie verständigte unsere Zeitung. Damals erklärte Diplom-Ingenieur Karsten Baus vom Tiefbauamt, dass man sich vorerst damit begnügen müsse, an einigen Stellen der Stadt die Löcher provisorisch zu schließen. Mit Kaltasphalt, der allerdings keine lange Haltbarkeit verspricht. Die Finanzmittel der Kommune sind wie auch andernorts sehr begrenzt, so dass eine Rundum-Erneuerung nach allen Regeln der Kunst nicht überall in Frage kommt. Im Übrigen wurde kurz vorm Frühling eine Prioritätenliste erstellt, die Auskunft darüber gab, welche Straßen zuerst geflickt werden. Die Ostschachtstraße war zunächst nicht dabei, gleichwohl erkannte die Sulzbacher Bauverwaltung, dass es bei kleinen Schönheitskorrekturen hier nicht bleiben kann. Also folgte die aktuelle Vorlage für den Bauausschuss des Stadtrates, der letztlich dem Vorhaben nicht im Wege stand. Bemerkenswert ist, dass der Stadtrat bei solch akuten Anliegen noch mitreden muss. Schließlich drängt die Zeit, wenn es um die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer geht. Baus erklärte jedoch, dass alles seine Ordnung habe: Zu sämtlichen Vorhaben der Verwaltung, die die Summe von 12 500 Euro überschreiten, muss die Stadtratsmehrheit ihren Segen geben. mh