Neues Modell für Bismarckschule

Friedrichsthal. Die Bismarckschule in Friedrichsthal wird ab dem kommenden Schuljahr eine Freiwillige Ganztagsschule plus. In der letzten Sitzung der alten Legislaturperiode beschloss der Friedrichsthaler Stadtrat einstimmig ein entsprechendes Kooperationsmodell zwischen Schule, dem Verein Das Nest als Träger der Nachmittagsbetreuung, dem Jugendamt sowie dem Bildungsministerium

Friedrichsthal. Die Bismarckschule in Friedrichsthal wird ab dem kommenden Schuljahr eine Freiwillige Ganztagsschule plus. In der letzten Sitzung der alten Legislaturperiode beschloss der Friedrichsthaler Stadtrat einstimmig ein entsprechendes Kooperationsmodell zwischen Schule, dem Verein Das Nest als Träger der Nachmittagsbetreuung, dem Jugendamt sowie dem Bildungsministerium. Vorerst ist das Ganze bis 31. Juli 2012 befristet. Als wichtigste Vorteile bei dem Modell bezeichnete Bürgermeister Rolf Schultheis die verbesserte pädagogische Betreuung der Schüler und die Zusammenarbeit mit örtlichen Vereinen. Als Schulträger müsse die Stadt lediglich die Sachkosten übernehmen, aber keine Personalkosten, betonte Schultheis. Die einmaligen Anschaffungskosten für die Ausstattung, wie Tische oder Geschirr, würden 5000 Euro nicht übersteigen. Am Ende der Sitzung überreichte Bürgermeister Rolf Schultheis den ausscheidenden Ratsmitgliedern ein Geschenk der Stadt - eine Armbanduhr. Von der CDU-Fraktion waren das Hedwig Donnevert, Berthold Kopp, Axel Reimann, Marc Becker, Helmut Schuh und Markus Zimmer. Von der SPD-Fraktion Helmut Blum, Tanja Hauptmann, Tanja Scheib, Claudia Servas, Dietmar Hau und Werner Bock. Von Bündnis 90/Die Grünen Dominik Holz. Mit einem Präsent bedankte sich Schultheis auch bei seinen drei Beigeordneten - Helmut Donnevert (CDU), Anne Hauptmann (SPD) und Wolfgang Franz (Grüne) - für die gute Zusammenarbeit. Die konstituierende Sitzung des neuen Friedrichsthaler Stadtrates ist am Mittwoch, 8. Juli, 17 Uhr, im Rathaus-Festsaal. ll

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